Das Krypto-Verwahrungs- und Tokenisierungsunternehmen Taurus hat eine MiFID II-Investitionslizenz von der zypriotischen Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (CySEC) erhalten, die ihm die volle regulatorische Stellung verleiht, um Investitionsdienstleistungen für tokenisierte Finanzinstrumente in der gesamten Europäischen Union anzubieten. Die Lizenz umfasst den Sekundärhandel mit tokenisierten Anleihen, Fondsanteilen, Aktien und strukturierten Produkten — das gesamte Portfolio traditioneller Kapitalmarktanlagen, jetzt auf Distributed-Ledger-Technologie.
Mitbegründer Sébastien Dessimoz stellte den Schritt als Vertrauenssignal für institutionelle Gegenparteien dar: Banken und Vermögensverwalter sind es gewohnt, mit MiFID-lizenzierten Brokern zu arbeiten, und Taurus kann sich nun genau in diesem Format präsentieren. Das Unternehmen zählt bereits Deutsche Bank, State Street, Santander, Pictet und Swissquote zu seinen institutionellen Kunden.
Die CySEC-Lizenz ergänzt eine bestehende FINMA-Autorisierung in der Schweiz, mit einer…
Häufig gestellte Fragen
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Welche Auswirkungen hat die MiFID-II-Lizenz von Taurus auf den Handel mit tokenisierten Vermögenswerten in der EU?
Die MiFID-II-Lizenz von Taurus ermöglicht es, Investmentdienstleistungen für tokenisierte Finanzinstrumente anzubieten, wodurch EU-Banken tokenisierte Anleihen, Aktien und andere Vermögenswerte über eine regulierte Plattform handeln können.
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Wie beeinflusst die regulatorische Stellung von Taurus die Beziehungen zu institutionellen Kunden?
Mit der MiFID-II-Lizenz kann sich Taurus als vollständig konformer Broker präsentieren, was das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit bei institutionellen Kunden wie der Deutschen Bank und State Street stärkt.