Eine überparteiliche Ethikklausel, die Präsident Trump zur Veräußerung seiner kryptobezogenen Geschäfte verpflichten würde, ist laut Bloomberg (Donnerstag) zur entscheidenden Bedingung für die Verabschiedung der ersten umfassenden Krypto-Regulierung auf Bundesebene in der US-Geschichte geworden.
Die Senatoren Thom Tillis (R-N.C.) und Ruben Gallego (D-Ariz.) haben den Ethik-Wortlaut letzte Woche an Trump geschickt. Die Klausel würde ihn verpflichten, seine Krypto-Bestände und Geschäftsinteressen abzustoßen, ein Schritt, der es ihm ermöglichen könnte, unter den bestehenden Interessenkonflikt-Veräußerungsregeln Millionen Dollar an Kapitalertragsteuern aufzuschieben.
Warum es darauf ankommt
Der Einsatz geht weit über Trumps persönliche Bilanz hinaus. Eine umfassende Krypto-Regulierung auf Bundesebene ist seit Jahren ein legislatives Ziel, und die Tatsache, dass ein überparteiliches Senatorenduo seine Verabschiedung an eine Ethikklausel knüpft, zeigt, dass der Gesetzentwurf echten Schwung hat, aber auch eine echte politische Stolperfalle. Akzeptiert Trump die Veräußerungspflicht, mildert der Steueraufschub-Vorteil den finanziellen Schlag und könnte das Geschäft erleichtern. Weigert er sich, stockt der Gesetzentwurf auf dem fortgeschrittensten Stadium, das er je erreicht hat.
Marktauswirkungen
Ein bundesweites Krypto-Regulierungsrahmenwerk wäre ein struktureller Rückenwind für die gesamte Branche und würde Rechtssicherheit für Börsen, Verwahrer und institutionelle Teilnehmer schaffen, die seit Jahren unter regulatorischer Unsicherheit arbeiten. Eine Verabschiedung würde wahrscheinlich institutionelle Zuflüsse beschleunigen und könnte als Katalysator für eine breitere TradFi-Integration mit digitalen Vermögenswerten dienen. Die Ethikklausel ist jetzt die einzige Variable, die der Markt beobachten sollte.
Häufig gestellte Fragen
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Was verlangt die Ethikklausel im Krypto-Gesetzentwurf von Trump?
Die von den Senatoren Thom Tillis und Ruben Gallego eingebrachte Klausel verpflichtet Präsident Trump, sich von kryptobezogenen Geschäften und Beständen zu trennen, als Bedingung für die Verabschiedung des Gesetzentwurfs.
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Wie könnte die Veräußerungspflicht Trump ermöglichen, Millionen an Steuern aufzuschieben?
Nach den bestehenden US-Interessenkonflikt-Veräußerungsregeln kann ein Amtsträger, der zur Vermeidung eines Konflikts Vermögenswerte verkaufen muss, für eine Aufschiebung der Kapitalertragsteuer auf diese Verkäufe in Frage kommen, was Trump potenziell Millionen sparen könnte.
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Warum ist die Ethikklausel jetzt entscheidend für die Verabschiedung des Krypto-Gesetzentwurfs?
Die überparteiliche Unterstützung für die erste umfassende Krypto-Regulierung auf Bundesebene hängt davon ab, dass Trump die Veräußerungssprache akzeptiert. Ohne sie fehlt dem Gesetzentwurf der nötige politische Konsens, um voranzukommen.
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Was würde eine umfassende bundesweite Krypto-Regulierung für den Markt bedeuten?
Ein bundesweites Rahmenwerk würde Rechtssicherheit für Börsen, Verwahrer und institutionelle Teilnehmer schaffen, wahrscheinlich institutionelle Zuflüsse beschleunigen und die TradFi-Integration mit digitalen Vermögenswerten vertiefen.
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Welche Senatoren stehen hinter der Ethikklausel und wie ist ihre politische Zusammensetzung?
Die Klausel wurde von Sen. Thom Tillis, einem Republikaner aus North Carolina, und Sen. Ruben Gallego, einem Demokraten aus Arizona, eingebracht, was sie zu einem überparteilichen Vorstoß macht.