Mehr als die Hälfte aller im Umlauf befindlichen Bitcoins wird derzeit mit Verlust gehalten, so die Analyse von K33 Research. Die Kennzahl — die den Anteil des Angebots verfolgt, der zuletzt zu Preisen über dem aktuellen Marktpreis bewegt wurde — war historisch gesehen ein zuverlässiger Vorbote für Zyklus-Böden, obwohl K33 anmerkt, dass frühere Fälle oft von einem letzten Rückgang begleitet wurden, bevor der Boden etabliert wurde.
Warum es wichtig ist
Wenn die Mehrheit des Angebots ins Minus dreht, betritt der Markt eine Zone, in der Kapitulationsdynamiken tendenziell dominieren. Langfristige Halter, die Verluste ohne Verkauf absorbiert haben, beginnen, den verfügbaren Verkaufsdruck zu erschöpfen, und der marginale Verkäufer wird zunehmend rar. K33s Rahmen ist historisch fundiert: Jede frühere Episode, in der dieser Schwellenwert überschritten wurde, führte innerhalb von Wochen zu einem Boden — aber der Weg dorthin war selten sauber.
Marktauswirkungen
Der Hinweis auf den "letzten Rückgang" ist das operative Risiko für Händler. Bitcoin könnte zusätzlichen Abwärtsdruck erleben, bevor der strukturelle Boden bestätigt wird, was bedeutet, dass das Signal eher ein Näheindikator als ein präziser Einstiegstrigger ist. Investoren, die diese Kennzahl beobachten, sollten sie mit On-Chain-Akkumulationsdaten und Trends bei den Abflüssen von Börsen kombinieren, um zu beurteilen, ob die Kapitulationsphase erschöpft oder noch im Gange ist.
Häufig gestellte Fragen
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Was bedeutet es, dass über 50% des Bitcoin-Angebots im Minus sind?
Es bedeutet, dass die Mehrheit des im Umlauf befindlichen BTC zuletzt zu Preisen bewegt wurde, die über dem aktuellen Marktpreis liegen, sodass diese Halter unrealisierten Verlusten ausgesetzt sind. K33 Research identifiziert diesen Schwellenwert als historisch zuverlässigen Vorboten für Zyklus-Böden.
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Garantiert dies, dass ein Bitcoin-Preisboden unmittelbar bevorsteht?
Nicht sofort — K33 merkt an, dass frühere Böden typischerweise innerhalb von Wochen folgten, aber oft von einem letzten Rückgang begleitet wurden. Die Kennzahl signalisiert die Nähe zu einem Boden, nicht einen präzisen Einstiegspunkt.
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Welche anderen Indikatoren sollten Investoren neben dieser Kennzahl beobachten?
On-Chain-Akkumulationsdaten und Trends bei den Abflüssen von Börsen können helfen zu bestätigen, ob der Verkaufsdruck der Kapitulation erschöpft ist. Ein rückläufiges Angebot an Börsen in Kombination mit steigenden Akkumulationsadressen würde die Bodenthese stärken.
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