Die Führung des Senatsbankenausschusses plant, umfassende Kryptowährungs-Steuergesetzgebung bereits im Herbst 2026 vorzulegen. Damit würde eine mehrjährige Phase enden, in der die Regeln für digitale Vermögenswerte nicht durch Gesetze, sondern durch IRS-Hinweise und Verordnungen des Finanzministeriums festgelegt wurden.
Der Rahmen soll Definitionen für digitale Vermögenswerte, Broker und nicht-verwahrende Dienstleister kodifizieren und Meldeschwellen festlegen, die das aktuelle Broker-Melderegime aus dem Infrastrukturgesetz von 2021 ablösen. Industrieverbände haben seit den Meldevorschriften jenes Gesetzes, die zu einem zweijährigen Stillstand mit dem Finanzministerium führten, auf gesetzgeberische Klarheit gedrängt.
Warum das wichtig ist
Gesetzliche Regeln würden die Lücke zwischen der Behandlung von Kryptowährungen durch den IRS und der steuerlichen Intention des Kongresses beim damaligen Infrastrukturgesetz schließen. Ein formeller Gesetzentwurf schützt den Rahmen zudem vor einem Regierungswechsel, ein strukturelles Risiko, das die Branche für jede Regelung angemahnt hat, die allein auf exekutive Weisungen gestützt ist.
Auswirkungen auf den Markt
Der Schritt beseitigt einen langjährigen Belastungsfaktor für US-börsennotierte Krypto-Plattformen und Steuersoftware-Anbieter, die ihre Compliance-Prozesse auf vorläufige Weisungen ausgerichtet haben, die noch revidiert werden könnten. Erwartbar wird der Entwurf die Tagesordnung für die Kongresswahlen 2026 prägen, nicht aber in dieser Sitzungsperiode verabschiedet werden.
Häufig gestellte Fragen
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Was würde das Kryptosteuergesetz des Senats abdecken?
Der Rahmen soll Definitionen für digitale Vermögenswerte, Broker und nicht-verwahrende Dienstleister kodifizieren und Meldeschwellen festlegen, die das Broker-Regime aus dem Infrastrukturgesetz von 2021 ablösen.
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Wann könnte der Gesetzentwurf veröffentlicht werden?
Die Führung des Senatsbankenausschusses hat erklärt, ein Entwurf könne bereits im Herbst 2026 kommen, wobei eine Verabschiedung in dieser Sitzungsperiode unwahrscheinlich ist.
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Warum ist eine gesetzliche Kryptosteuer-Sprache jetzt wichtig?
Die US-Krypto-Regeln werden seit 2021 durch IRS-Hinweise und Verordnungen des Finanzministeriums bestimmt. Ein Gesetz würde den Rahmen festschreiben und ihn vor Revisionen durch eine künftige Regierung schützen.
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Welchen Bezug hat das Infrastrukturgesetz von 2021 zu diesem Vorstoß?
Die erweiterten Broker-Melderegeln des Infrastrukturgesetzes führten zu einem zweijährigen Stillstand mit dem Finanzministerium darüber, ob DeFi-Frontends und nicht-verwahrende Wallet-Software als Broker gelten, einen Streit, den der Kongress nun beilegen will.
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Wie könnte der Gesetzentwurf Krypto-Unternehmen kurzfristig betreffen?
Ein öffentlicher Entwurf gäbe US-börsennotierten Plattformen und Krypto-Steuersoftware-Anbietern erstmals einen konkreten Gesetzestext, an dem sie ihre Abläufe ausrichten können, und würde einen Teil der Unsicherheit aus vorläufigen IRS-Weisungen beseitigen.