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Velocity sammelt 38 Mio. USD in Series A von Dragonfly und FirstMark

Das Cap Table liest sich wie eine Liste der relevanten Akteure im Stablecoin-Bereich: Coinbase, Ripple, Wintermute und Capital One auf demselben Term Sheet, wobei die Runde gezielt auf Corporates zugeschnitten ist.

Das Stablecoin-Infrastruktur-Startup Velocity hat eine Series A über 38 Millionen US-Dollar abgeschlossen, die gemeinsam von Dragonfly und FirstMark angeführt wurde. Activant Capital, Capital One Ventures, QED Investors, Coinbase Ventures, Wintermute Ventures und Ripple haben sich an der Runde beteiligt.

Velocity positioniert sich als die Verbindungsschicht, die es Unternehmen ermöglicht, Gelder über Stablecoins zu halten, zu bewegen und abzuwickeln und dabei weiterhin an traditionelle Bankensysteme und Compliance-Strukturen anzubinden. Der Pitch lautet: Treasury-Teams in Unternehmen wollen die Geschwindigkeit und Programmierbarkeit von Stablecoins, ohne auf die bankenkonformen Kontrollen zu verzichten, die ihre Prüfer erwarten. Velocity sitzt genau in der Integrationsschicht zwischen diesen beiden Welten.

Warum das wichtig ist

Die Investorenliste liest sich wie ein Verzeichnis der Akteure, die aktuell im Stablecoin-Spiel echtes Geld investiert haben. Coinbase und Wintermute stehen für die krypto-native Liquidität, Ripple für die Cross-Border-Payments-Wette, Capital One Ventures als Signal des etablierten Bankensektors, und QED und Activant decken die Fintech- und Operator-Seite ab. Coinbase Ventures, Ripple und Capital One auf demselben Cap Table im Jahr 2026 sagt mehr aus, als die Dollarzahl vermuten lässt.

Marktauswirkung

Series-A-Runden in Stablecoin-Infrastruktur waren im letzten Abwärtszyklus selten, das Kapital konzentrierte sich überwiegend auf Trading-Firmen, Custodians sowie On- und Off-Ramps. Velocity zielt auf den Corporate-Treasury-Use-Case, der sich am langsamsten umsetzen lässt, aber am größten ausfällt, sobald er kippt. Beobachten Sie, ob die strategischen Checks von Capital One eher ein Payments-Produkt einleiten als nur einen Portfolioeintrag, und ob Ripples Beteiligung auf eine Standard- oder Settlement-Layer-Integration hindeutet.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Was macht Velocity eigentlich?

    Velocity baut Infrastruktur, mit der Unternehmensnutzer Gelder über Stablecoins halten, bewegen und abwickeln können und gleichzeitig an traditionelle Bankensysteme und Compliance-Strukturen angebunden bleiben. Das Startup sitzt in der Integrationsschicht zwischen beiden Welten.

  2. Wer hat in Velocities Series A investiert?

    Die 38-Mio.-$-Runde wurde gemeinsam von Dragonfly und FirstMark angeführt, mit Activant Capital, Capital One Ventures, QED Investors, Coinbase Ventures, Wintermute Ventures und Ripple als weiteren Teilnehmern.

  3. Warum ist die Investorenliste bemerkenswert?

    Sie vereint krypto-native Liquidität (Coinbase Ventures, Wintermute), einen Cross-Border-Payments-Player (Ripple) und eine etablierte Bank (Capital One Ventures) auf demselben Cap Table, eine Kombination, die zeigt, gegen welche Maßstäbe Stablecoin-Infrastruktur aktuell gemessen wird.

  4. Warum ist Stablecoin-Infrastruktur auf Series-A-Niveau 2026 relevant?

    Series-A-Runden in Stablecoin-Infrastruktur zählten im letzten Abwärtszyklus zu den dünnsten Kategorien, da sich Kapital stattdessen auf Trading-Firmen, Custodians sowie On- und Off-Ramps konzentrierte. Eine Runde dieser Größe in eine Corporate-Treasury-Integrationsschicht fällt daher auf.

  5. Was sollten Investoren bei Velocity als Nächstes beobachten?

    Ob Capital Ones strategischer Check in ein echtes Payments-Produkt mündet statt nur in einen Portfolioeintrag, und ob Ripples Beteiligung auf eine Settlement-Layer-Integration hindeutet.

Quellenangabe
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