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XRP: Gestohlene Transfers erhöhen Zahl der Whale-Wallets

Die Wallet-Zahl spiegelt die Umverteilung gestohlener Token wider und ist kein Beleg für neue Käufe. Um Akkumulationsdaten richtig einzuordnen, muss daher die Herkunft der Bestände berücksichtigt werden.

XRP: Gestohlene Transfers erhöhen Zahl der Whale-Wallets
XRP: Gestohlene Transfers erhöhen Zahl der Whale-Wallets
XRP: Gestohlene Transfers erhöhen Zahl der Whale-Wallets
XRP: Gestohlene Transfers erhöhen Zahl der Whale-Wallets

Mit Binance verbundene Angreifer verteilten am 2. November 233,46 Millionen gestohlene XRP auf sieben Wallets. Dadurch entstanden sechs Adressen mit Beständen von jeweils mehr als 1 Million XRP. Bitquery verfolgte die Transfers bis zu einer Empfangsadresse zurück. Bis zum 3. November meldete das Unternehmen keine weiteren Bewegungen von den sieben Wallets.

Warum das wichtig ist

Kennzahlen zur Zahl der Wallets können Transfers fälschlich als neue Akkumulation werten. In diesem Fall wurde ein Bestand gestohlener XRP auf mehrere große Adressen aufgeteilt. So stieg die Zahl der Wallets mit mindestens 1 Million XRP, ohne dass neue Käufe stattfanden. Wenn der Absender zuvor bereits mitgezählt wurde und alle sechs Empfänger bei gleicher Adressabdeckung und gleichem Stichtag die Kriterien erfüllen, kämen durch die Aufteilung netto fünf qualifizierte Adressen hinzu.

Der CryptoQuant-Analyst Amr Taha berichtete, dass der Anteil kleinerer Transfers an den XRP-Abflüssen von Börsen von 17 % am 30. September auf 33,4 % am 29. Oktober gestiegen sei. Dieser Wandel belegt jedoch keinen Anstieg unabhängig gehaltener Bestände: Die Transfergröße allein zeigt nicht, ob ein Empfänger ein neuer Investor ist.

Auswirkungen auf den Markt

Die Transfers folgten auf einen Bericht von Binance, wonach fünf Hot Wallets am 29. Oktober zwischen 20:05 und 20:09 UTC 233,46 Millionen XRP an eine von Angreifern kontrollierte Adresse gesendet hatten. Binance erklärte, die finanziellen Folgen selbst zu tragen. Zum 31. Oktober seien 98 % der betroffenen Token-Bestände wieder aufgefüllt gewesen.

Für Anleger, die die Akkumulation von XRP bewerten, ist die nachverfolgte Herkunft der Bestände wichtiger als die steigende Zahl der Adressen. Bitquery meldete bis zum 3. November keine weiteren Transaktionen der sieben Empfänger. Was sie als Nächstes tun, bleibt daher unklar.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Wie wirkten sich die gestohlenen XRP auf die Zahl großer Wallets aus?

    Die 233,46 Millionen XRP wurden auf sieben Wallets verteilt, von denen sechs mehr als 1 Million XRP hielten. Dadurch kann die Zahl großer Adressen ohne neue Käufe steigen.

  2. Wie viele Wallets mit mindestens 1 Million XRP entstanden durch die Umverteilung?

    Sechs Empfängeradressen überschritten die Schwelle von 1 Million XRP. War der Absender bereits erfasst und ist die Adressabdeckung einheitlich, würde die Aufteilung die Zahl qualifizierter Adressen netto um fünf erhöhen.

  3. Was berichtete Bitquery nach den Transfers über die sieben Wallets?

    Bitquery meldete bis zum 3. November keine weiteren Bewegungen von den sieben Empfänger-Wallets.

  4. Welche Veränderung bei kleineren XRP-Abflüssen von Börsen meldete CryptoQuant?

    Amr Taha berichtete, dass der Anteil kleinerer Transfers an den XRP-Abflüssen von Börsen von 17 % am 30. September auf 33,4 % am 29. Oktober gestiegen sei.

  5. Was sagte Binance zur Wiederauffüllung der betroffenen Bestände?

    Binance erklärte, die finanziellen Folgen selbst zu tragen. Zum 31. Oktober seien 98 % der betroffenen Token-Bestände wieder aufgefüllt gewesen.

Quellenangabe
Aggregiert von CryptoSlate · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 13h
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