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ZIL-Ledger-Lücke legt private Schlüssel offen

Ein Nonce-Reuse-Fehler in der Zilliqa-Ledger-App ermöglichte Angreifern, private Schlüssel aus etwa fünf nativen Signaturen zu rekonstruieren. Upbits Einstufung als Warn-Asset stellt nun auch die Handelsunterstützung für ZIL infrage.

Zilliqa hat eine kritische Schwachstelle in seiner offiziellen Ledger-App offengelegt, durch die private Schlüssel nach etwa fünf nativen Transaktionen aus öffentlich sichtbaren Signaturen rekonstruiert werden können. Der Fehler, eine Schwäche bei der Nonce-Erzeugung, wurde in jeder Ledger-App-Version von 2019 bis 2026 nachgewiesen und am 19. Juli aktiv ausgenutzt. Zilliqa setzte native Transaktionen aus und wies betroffene Nutzer an, offengelegte Schlüssel außer Betrieb zu nehmen. EVM-basierte ZIL-Transaktionen sind nicht betroffen.

Warum das wichtig ist

Die Schwachstelle ist ihrer Konstruktion nach schwerwiegend: Jede deterministische, beobachtbare Signatur, mit der ein Angreifer den privaten Schlüssel deutlich eingrenzen kann, führt zur vollständigen Schlüsselwiederherstellung, sobald genügend Signaturen vorliegen. Fünf Transaktionen sind eine niedrige Schwelle für jede Wallet, die seit 2019 nativ signiert hat. Nutzer von Hardware-Wallets vertrauen dem Gerät meist genau deshalb, weil der Seed es nie verlässt. Eine Schwachstelle, die den Seed über On-Chain-Signaturen preisgibt, untergräbt daher für diese konkrete Integration das zentrale Versprechen von Cold Storage.

Marktauswirkungen

Upbit, Südkoreas größte Börse nach Volumen, hat ZIL auf seinen KRW- und BTC-Märkten als Warn-Asset eingestuft, Ein- und Auszahlungen ausgesetzt und sich vorbehalten, die Handelsunterstützung zu beenden, falls das zugrunde liegende Problem nicht gelöst wird. Der Schritt isoliert Liquidität für einen Token, dessen nativer Transaktionspfad bereits eingefroren ist, und fällt mit Berichten über aktive Ausnutzung in freier Wildbahn zusammen. Halter, die für die native Verwahrung von ZIL auf die Ledger-Integration gesetzt haben, stehen nun vor einer erzwungenen Migration. Die Warnkennzeichnung signalisiert zudem, dass die Unterstützung durch Handelsplätze von einer Behebung abhängt und nicht garantiert ist.

Quelle: 질리카(ZIL) 거래 유의 종목 지정 안내, 업비트(Upbit)

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Häufig gestellte Fragen

  1. Was ist die Schwachstelle in der Zilliqa-Ledger-App?

    Eine Schwäche bei der Nonce-Erzeugung in Zilliqas offizieller Ledger-App erlaubt Angreifern, private Schlüssel nach etwa fünf nativen Transaktionen aus öffentlich sichtbaren Signaturen zu rekonstruieren. Betroffen sind alle Versionen von 2019 bis 2026.

  2. Sind Nutzergelder durch die Zilliqa-Ledger-Schwachstelle gefährdet?

    Ja, bei nativen ZIL-Schlüsseln, die seit 2019 mit betroffenen Ledger-App-Versionen signiert wurden. Zilliqa hat native Transaktionen ausgesetzt und Nutzer angewiesen, offengelegte Schlüssel außer Betrieb zu nehmen; EVM-ZIL-Transaktionen sind nicht betroffen.

  3. Wurde die Zilliqa-Ledger-Schwachstelle ausgenutzt?

    Zilliqa bestätigte aktive Ausnutzung am 19. Juli. Angreifer konnten nach Beobachtung von etwa fünf nativen Signaturen auf betroffenen Versionen private Schlüssel wiederherstellen.

  4. Warum hat Upbit ZIL als Warn-Asset eingestuft?

    Upbit stufte ZIL nach der Offenlegung der Ledger-Schwachstelle auf seinen KRW- und BTC-Märkten als Warn-Asset ein. Die Börse setzte Ein- und Auszahlungen aus und warnte, dass die Handelsunterstützung enden kann, falls das Problem nicht gelöst wird.

  5. Was sollten ZIL-Halter nach der Offenlegung der Ledger-Schwachstelle tun?

    Halter, die seit 2019 native ZIL-Transaktionen über die Ledger-App signiert haben, sollten den Schlüssel als kompromittiert behandeln und Gelder auf einen frischen Schlüsselpfad migrieren. Betroffene Schlüssel können nicht an Ort und Stelle bereinigt werden.

Quellenangabe
Aggregiert von WuBlockchain · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 1h
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