Kanada kündigt am Dienstag Gegenzölle gegen die USA an
Der Streit rückt die nordamerikanischen Lieferketten in den Fokus, während Anleger Inflation, Wachstum und das Risiko eines umfassenderen Handelskriegs bewerten.
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Der Streit rückt die nordamerikanischen Lieferketten in den Fokus, während Anleger Inflation, Wachstum und das Risiko eines umfassenderen Handelskriegs bewerten.
Die Erhöhung würde Lieferketten der nordamerikanischen Autoindustrie belasten und Autohersteller neuen Kosten- und politischen Risiken aussetzen.
Die neuen Abgaben treten am Freitag um 12:01AM ET in Kraft, treffen 60 Staaten und setzen auf ein ohnehin fragiles Makroumfeld einen neuen Handelsschock.
Ein pauschaler 10%-Zoll auf breiter Front trifft deutlich weiter als einzelne gezielte Abgaben. Zu erwarten sind globale Risikoaversion und neuer Druck auf Zinssenkungserwartungen.
Ein 50%-Zoll auf einen breiten Korb kanadischer Importe liegt um ein Vielfaches über dem bestehenden Zollplan und kommt, während die US-Kanada-Mexiko-Prüfung weiter offen ist. Risikoanlagen sind damit vorgewarnt.
Ein pauschaler Satz von 50%, der USMCA für viele kanadische Exporte überlagert, ist eine grenzüberschreitende Eskalation, wie sie die Märkte seit dem Stahlkonflikt Anfang 2018 nicht mehr eingepreist haben.
Die angedrohte Eskalation macht Waldbrandrauch, sonst meist ein Umweltthema, zu einem Auslöser der Handelspolitik und zu einem neuen Zollvektor an der US-kanadischen Grenze.
Ein vollständiger bilateraler Bruch mit einem NATO-Verbündeten wäre die aggressivste Handelsmaßnahme von Trumps zweiter Amtszeit und birgt das Risiko, den Zollkrieg zu einer transatlantischen Zerreißprobe auszuweiten.
Die Drohung richtet sich gegen Frankreich, das Vereinigte Königreich und die EU, die alle aktive oder geplante DST-Regelungen haben. Ein Zoll von 100% auf eingeführte Waren wäre die größte einzelne Handelseskalation des Zyklus.
Peking hebt zudem das US-Verbot für Rind- und Geflügelfleisch auf und tritt zwei neuen bilateralen Handels- und Investitionsgremien bei — ein Paket, das China als kurzfristigen Abnehmer sowohl im verarbeitenden Gewerbe als auch in der Landwirtschaft positioniert.
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