Der BitMEX-Gründer Arthur Hayes legte auf der Korea Blockchain Week eine umfassende makroökonomische These dar und argumentierte, dass die US-Fiskalpolitik heimlich eine massive Kreditexpansion orchestriert — eine, die Bitcoin letztendlich über 1 Million Dollar treiben könnte.
Hayes ist der Ansicht, dass Washington, besorgt über die Ausgabe von langfristigen Schulden zu hohen Zinsen, die Gesetzgebung zu Stablecoins — insbesondere den Genius Act — nutzt, um preisinelastische Käufer für kurzfristige Staatsanleihen zu schaffen. Seiner Meinung nach gibt dies der Regierung effektiv eine engere Kontrolle über die geldpolitischen Instrumente.
Wenn diese Kontrolle vollständig ausgeübt wird, schätzt Hayes, dass bis 2028 15,2 Billionen Dollar an Krediten in das System injiziert werden könnten. Er argumentiert, dass das Ausmaß der Lockerung groß genug wäre, um den traditionellen vierjährigen Halving-Zyklus von Bitcoin zu durchbrechen und ihn durch eine anhaltende, makrogetriebene Rallye in Richtung siebenstelliger Beträge zu ersetzen.