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Hayes fordert Trump zum Veto des CLARITY Act auf, verteidigt BTC

Der BitMEX-Gründer stellt das Marktstruktur-Gesetz als trojanisches Pferd für die Verwahrungshoheit der Banken dar und argumentiert, das Überleben von Bitcoin sollte nicht vom Segen Wall Streets abhängen.

Arthur Hayes, Gründer von BitMEX, sagte in einem Interview am 13. Mai mit The Wolf Of All Streets, er hoffe, dass Präsident Trump den CLARITY Act mit einem Veto blockiert, und argumentierte, dass Bitcoin und Krypto, falls sie zum Überleben Regulierung bräuchten, „keinen Cent wert" seien.

Hayes räumte ein, dass Banken Krypto-Produkte anbieten wollten, da Kunden nicht-korrelierte Vermögenswerte benötigten, um sich gegen Inflation und Fiat-Abwertung abzusichern, und Banken dabei Gebühren verdienen könnten. Er sprach sich jedoch dagegen aus, Bitcoin zu stark in Richtung Institutionalisierung zu drängen, und warnte, dies würde untergraben, was Krypto in den vergangenen 15 Jahren aufgebaut habe.

Warum es wichtig ist

Der CLARITY Act ist das zentrale Marktstruktur-Gesetz, das darauf abzielt, die Zuständigkeit von SEC und CFTC über digitale Vermögenswerte zu definieren – ein seit Langem bestehender Reibungspunkt für in den USA ansässige Krypto-Firmen. Hayes' Opposition stellt eine prominente, krypto-stammige Stimme gegen einen Rahmen, für dessen Verabschiedung ein Großteil der institutionellen Branche lobbyiert, und verschärft die Bruchlinie zwischen den bitcoin-maximalistischen und den Wall-Street-nahen Lagern des Marktes.

Auswirkungen auf den Markt

Die Kommentare sind Meinungsäußerungen, keine Politik, und Trump hat kein Veto-Drohungen signalisiert. Doch ein glaubwürdiger öffentlicher Aufruf, das Gesetz abzulehnen, verleiht der Debatte um DeFi-Verwahrung zusätzliches Gewicht und signalisiert, dass eine Verabschiedung nicht ausgemacht ist – selbst bei breiter Unterstützung der Branche.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Was ist der CLARITY Act?

    Der CLARITY Act ist ein US-Marktstruktur-Gesetz, das die Aufteilung der Zuständigkeit zwischen SEC und CFTC für digitale Vermögenswerte definieren soll und einen seit Langem bestehenden Reibungspunkt für in den USA ansässige Krypto-Firmen adressiert.

  2. Warum will Arthur Hayes, dass Trump den CLARITY Act mit einem Veto blockiert?

    Hayes argumentiert, dass Bitcoin und Krypto, falls sie zum Überleben Regulierung bräuchten, „keinen Cent wert" seien, und dass eine stärkere Institutionalisierung von Bitcoin untergraben würde, was Krypto in den vergangenen 15 Jahren aufgebaut hat.

  3. Lehnt Hayes jede Krypto-Regulierung ab?

    Nein. Er räumte ein, dass Banken Krypto-Produkte anbieten wollen, weil Kunden nicht-korrelierte Absicherungen benötigen und Banken dabei Gebühren verdienen können. Sein Einwand richtet sich gezielt gegen die Institutionalisierung von Bitcoin, nicht gegen die Existenz von Krypto-Märkten.

  4. Hat Trump signalisiert, dass er den CLARITY Act mit einem Veto blockieren könnte?

    Nein. Hayes' Kommentare sind Meinungsäußerungen, keine Politik, und der Präsident hat öffentlich keine Veto-Drohung gegen das Gesetz erkennen lassen.

  5. Wie sieht die breitere Branche den CLARITY Act?

    Ein Großteil der institutionellen Krypto-Branche lobbyiert für die Verabschiedung des Gesetzes, um die US-Aufsicht zu klären. Hayes' Opposition stellt eine prominente, krypto-stammige Stimme gegen diesen Konsens dar.

Quellenangabe
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