Präsident Trump wird Kevin Warsh am Freitag um 11 Uhr im Weißen Haus als neuen Vorsitzenden der Federal Reserve vereidigen. Damit erhält Warsh eine vierjährige Amtszeit und beendet Jerome Powells Führung der einflussreichsten Zentralbank der Welt.
Warsh, ein ehemaliger Fed-Gouverneur und Investmentbanker bei Morgan Stanley, gilt seit langem als Falken in Bezug auf Inflation und als Kritiker der Bilanzausweitung der Fed nach 2008. Seine Ernennung signalisiert einen möglichen Wandel im Kommunikationsstil der Fed und, abhängig vom wirtschaftlichen Umfeld, möglicherweise auch in ihrem Zinspfad – obwohl die formelle Unabhängigkeit der Fed bedeutet, dass jede politische Wende weiterhin einen Konsens unter den Gouverneuren und dem FOMC erfordert.
Die Märkte werden die Zeremonie am Freitag genau beobachten, um frühzeitige Signale zu Warshs kurzfristigen Prioritäten zu erhalten, insbesondere hinsichtlich des Tempos der quantitativen Straffung und der Haltung der Fed zu Zinssenkungen im Hinblick auf 2025.
Häufig gestellte Fragen
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Was sind Kevin Warshs Ansichten zu Inflation und Geldpolitik?
Kevin Warsh ist als Falken in Bezug auf Inflation bekannt und hat die Bilanzausweitung der Fed seit 2008 kritisiert.
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Wie könnte Warshs Ernennung den Kommunikationsstil der Federal Reserve beeinflussen?
Warshs Ernennung könnte einen Wandel im Kommunikationsstil der Fed signalisieren, was die Markterwartungen und die politischen Diskussionen beeinflussen könnte.