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AUSTRAC nimmt 96 Krypto-ATMs von Cryptolink vom Netz

Die Anordnung erhöht die Compliance-Anforderungen im australischen Sektor für Bargeld-zu-Krypto-Dienste, während AUSTRAC die Kontrollen im Hinblick auf Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierungsrisiken verschärft.

AUSTRAC nimmt 96 Krypto-ATMs von Cryptolink vom Netz
AUSTRAC nimmt 96 Krypto-ATMs von Cryptolink vom Netz
AUSTRAC nimmt 96 Krypto-ATMs von Cryptolink vom Netz
AUSTRAC nimmt 96 Krypto-ATMs von Cryptolink vom Netz

AUSTRAC setzte die Registrierung von Cryptolink Pty Ltd ab dem 9. August für drei Monate aus und nahm damit 96 Krypto-ATMs in ganz Australien vom Netz. Cryptolink darf keine Dienstleistungen im Bereich virtueller Vermögenswerte anbieten, solange die Anordnung gilt. AUSTRAC verwies auf fehlende Meldungen zu Schwellentransaktionen und darauf, dass das Unternehmen auf eine Informationsanfrage nicht reagiert habe. CEO Brendan Thomas sagte, die Versäumnisse machten das Unternehmen „derzeit zu risikoreich, um den Betrieb fortzusetzen“.

Warum das wichtig ist

Krypto-ATMs verbinden Bargeld mit digitalen Vermögenswerten und machen Transaktionsmeldungen, Kundenprüfungen und Überwachung zu zentralen Bestandteilen der Kontrollen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. AUSTRAC äußerte weiterhin Bedenken hinsichtlich der Fähigkeit von Cryptolink, Transaktionen mit erhöhten Geldwäsche- oder Terrorismusfinanzierungsrisiken zu verwalten.

Die Aussetzung erfolgte nach einer im Oktober 2025 auferlegten durchsetzbaren Verpflichtung, nachdem eine Untersuchung der AUSTRAC Cryptocurrency Taskforce verspätete Meldungen und Schwachstellen in den Risikobewertungen von Cryptolink angeführt hatte. Cryptolink zahlte außerdem eine Geldstrafe von A$56,340 ($36,600).

Auswirkungen auf den Markt

Die unmittelbare Folge ist operativer Natur: 96 Geräte sind nicht verfügbar, und Cryptolink darf keine Dienstleistungen im Bereich virtueller Vermögenswerte anbieten. Das weiterreichende Signal ist regulatorischer Natur. Im Juni legte AUSTRAC für Betreiber von Krypto-ATMs ein Limit von A$5,000 für Bargeldeinzahlungen und -abhebungen fest und verlangte strengere Kundenprüfungen, Warnungen vor Betrugsmaschen sowie Transaktionsüberwachung.

AUSTRAC erklärte, die Behörde werde Cryptolink während der Aussetzung überwachen und gegen andere Krypto-ATM-Unternehmen vorgehen, wenn sie erhebliche Risiken oder Verstöße feststelle. Für die Branche sind Meldedisziplin und zeitnahe Antworten auf Anfragen der Aufsichtsbehörde nun zentrale Prüfsteine.

Häufig gestellte Fragen

  1. Warum setzte AUSTRAC die Registrierung von Cryptolink aus?

    AUSTRAC erklärte, Cryptolink habe die erforderlichen Meldungen zu Schwellentransaktionen nicht eingereicht und nicht auf eine Informationsanfrage reagiert.

  2. Wie lange darf Cryptolink keine Dienste für virtuelle Vermögenswerte anbieten?

    Die Aussetzung begann am 9. August und dauert drei Monate. Solange die Anordnung gilt, darf Cryptolink keine Dienste im Bereich virtueller Vermögenswerte anbieten.

  3. Welche früheren Compliance-Probleme gingen der dreimonatigen Aussetzung voraus?

    Eine Untersuchung der AUSTRAC Cryptocurrency Taskforce verwies auf verspätete Meldungen und Schwächen in den Risikobewertungen von Cryptolink. Das Unternehmen zahlte außerdem eine Geldstrafe von A$56,340 ($36,600).

  4. Welche neuen Kontrollen führte AUSTRAC für Krypto-ATM-Betreiber ein?

    AUSTRAC legte ein Limit von A$5,000 für Bargeldeinzahlungen und -abhebungen fest und verlangte strengere Kundenprüfungen, Betrugswarnungen sowie Transaktionsüberwachung.

  5. Was signalisierte AUSTRAC anderen Krypto-ATM-Betreibern?

    AUSTRAC erklärte, Cryptolink während der Aussetzung zu überwachen und gegen andere Krypto-ATM-Unternehmen vorzugehen, wenn die Behörde erhebliche Risiken oder Verstöße feststellt.

Quellenangabe
Aggregiert von CoinDesk · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 12d
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