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BoE lockert UK-Regeln für Sterling-Stablecoins

Die Neubewertung von Deputy Governor Sarah Breeden kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Governor Andrew Bailey einen kommenden „Wrestle" mit Washington über abweichende Stablecoin-Standards angekündigt hat.

Die Bank of England prüft „sehr genau" eine Überarbeitung ihrer vorgeschlagenen Beschränkungen für Sterling-Stablecoins, wie Deputy Governor Sarah Breeden der Financial Times erklärte — ein Signal, dass die britische Aufsicht bereit ist, einen Rahmen zu lockern, der aus Branchensicht Aktivitäten ins Ausland gedrängt hätte.

Warum es wichtig ist

Die ursprünglichen Vorschläge der BoE hätten vorgesehen, dass systemrelevante Sterling-Stablecoins ihre Reserven in kurzfristigen Gilts halten und diese von der Bilanz des Emittenten trennen müssen — Regeln, die Branchenvertreter als strenger einstuften als das U.S. GENIUS Act-Regime und die eine Sterling-denominierte Stablecoin-Emission im Vereinigten Königreich de facto blockiert hätten. Breedens Äußerungen deuten darauf hin, dass die Notenbank diese Bedenken nun aufnimmt.

Marktauswirkungen

Die Wende fällt in eine Woche, in der Governor Andrew Bailey am vergangenen Freitag warnte, internationale Regulatoren stünden vor einem „coming wrestle" mit der U.S.-Regierung über konkurrierende Stablecoin-Standards. Während die USA auf einen schlankeren föderalen Rahmen zusteuern und Europa die MiCA-Umsetzung vorbereitet, wäre die Bereitschaft des Vereinigten Königreichs, seine Regeln zu lockern, ein wettbewerblicher Zugeständnis, um Sterling-Stablecoin-Aktivitäten im Land zu halten.

Häufig gestellte Fragen

  1. Warum überdenkt die Bank of England ihre Sterling-Stablecoin-Regeln?

    Deputy Governor Sarah Breeden erklärte, die BoE prüfe „sehr genau" eine Überarbeitung der Beschränkungen — ein Signal für die Bereitschaft, Bedenken der Branche aufzugreifen, der ursprüngliche Rahmen sei strenger als der U.S. GENIUS Act und werde Aktivitäten ins Ausland verlagern.

  2. Was verlangte der ursprüngliche Stablecoin-Vorschlag der BoE?

    Die vorgeschlagenen Regeln hätten systemrelevante Sterling-Stablecoins verpflichtet, Reserven in kurzfristigen Gilts zu halten und diese von der Bilanz des Emittenten zu trennen.

  3. Was sagte Governor Andrew Bailey über die U.S.-Stablecoin-Standards?

    Bailey warnte am vergangenen Freitag, internationale Regulatoren könnten vor einem „coming wrestle" mit der U.S.-Regierung über konkurrierende Stablecoin-Standards stehen.

  4. Wie unterscheidet sich der britische Ansatz von dem der USA und der EU?

    Branchenvertreter stuften den britischen Rahmen als strenger ein als den schlanker gehaltenen U.S. GENIUS Act, während Europa mit der MiCA-Umsetzung voranschreitet — wodurch Großbritannien potenziell aus dem Takt mit beiden gerät.

  5. Was würde ein weicheres britisches Regime für die Sterling-Stablecoin-Aktivität bedeuten?

    Eine Lockerung der Regeln wäre ein wettbewerbliches Zugeständnis, um die Sterling-Stablecoin-Emission im Land zu halten, statt den Markt an Dollar- oder Euro-denominierte Alternativen abzugeben.

Quellenangabe
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