Evin McMullen, Mitbegründerin und CEO von Billions Network, sagt, dass Tech-Giganten und globale Telekommunikationsunternehmen in vollem Aufruhr sind, da autonome KI-Agenten das Display-Werbemodell erodieren, das das moderne Internet finanziert hat. "Sie sind terrified — existenziell bedroht," sagte McMullen gegenüber CoinDesk auf der Proof of Talk-Konferenz in Paris. "KI-Agenten haben keine Augen. Sie lassen sich nicht von der visuellen Dekoration am Rand des Hauptinformationskörpers beeinflussen."
Warum es wichtig ist
Die strukturelle Bedrohung ist real und beschleunigt sich. Während KI-Agenten Inhalte scrapen, zusammenfassen und Nutzer in automatisierte Workflows einsperren, übersteigt der nicht-menschliche Verkehr mittlerweile das menschliche Engagement online — ein Schwellenwert, den Cloudflare-CSO Stephanie Cohen auf der Consensus Miami als den Punkt bezeichnete, an dem das alte Geschäftsmodell des Internets bricht. Der Cardano-Gründer Charles Hoskinson schlug Alarm: "Amazon, Google, Facebook — sie haben Angst vor der agentischen Revolution. Alle ihre Geschäftsmodelle werden gestört werden." Mit mehr als 51 % der aktuellen Online-Interaktionen, die von nicht identifizierten Bots gesteuert werden, ist die Verantwortungslücke ebenso sehr die Krise wie der Einnahmeverlust selbst.
Marktauswirkungen
Billions Network positioniert sich als On-Chain-Infrastruktur für verantwortungsvolle KI-Agenten, und die Kundenliste ist bemerkenswert: TikTok, HSBC, das indische Arbeitsministerium und die Indischen Eisenbahnen — insgesamt 1,2 Millionen Mitarbeiter. Das Netzwerk unterstützt bereits die drittgrößte On-Chain-Agentenpopulation im Internet, nur hinter Binance und Base, mit Open-Source-kryptografischen Bibliotheken, die von mehr als 9.000 Unternehmens- und Staatsentwicklern genutzt werden. Für kryptonative Infrastrukturprojekte stellt der agentische Wandel einen signifikanten Nachfrageschub dar.
CoinDesk