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Bitcoin-Makrohoch könnte laut Renditedaten schon stehen

BTC und Nasdaq haben neue Dollar-Hochs erreicht, doch beide verfehlen weiter ihre renditebereinigten Spitzen von 2020-21. Damit bleiben Risikoanlagen anfällig, falls Zinsen hartnäckig hoch bleiben und Öl weiter steigt.

Bitcoin-Makrohoch könnte laut Renditedaten schon stehen
Bitcoin-Makrohoch könnte laut Renditedaten schon stehen
Bitcoin-Makrohoch könnte laut Renditedaten schon stehen
Bitcoin-Makrohoch könnte laut Renditedaten schon stehen

Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen sagt mehr aus, als der reine Kursverlauf vermuten lässt. Sowohl das Verhältnis BTC/US10Y als auch Nasdaq/US10Y konnten ihre Höchststände von 2020-2021 in den vergangenen 12 Monaten nicht übertreffen, obwohl die in Dollar notierten Preise von Bitcoin und breiter Technologie neue Rekordhochs erreicht haben. Die Lücke zwischen nominalen Hochs und renditebereinigten Obergrenzen ist das Signal: Die strukturellen Makrohochs beider Assets lagen wahrscheinlich 2020-21, und der aktuelle Zyklus läuft auf dünnerer Luft, als der Chart zunächst zeigt.

Warum das wichtig ist

Diese Divergenz kann sich nur auf zwei Arten auflösen. Entweder brechen die Zinsen ein und verkleinern den Nenner, wodurch beide Verhältnisse in Richtung eines neuen Ausbruchs getrieben werden, oder die nominalen Preise fallen zurück, um sich wieder an die strukturelle Schwäche anzupassen, die die Verhältnisse bereits offenlegen. Der zweite Weg wirkt wahrscheinlicher: Die Rhetorik der Fed bleibt klar restriktiv, einige Vertreter bringen sogar Zinserhöhungen statt Senkungen ins Spiel. Erschwert wird das Bild durch einen erneuten Anstieg der Energiepreise, nachdem WTI-Rohöl um 4% sprang, als Außenminister Marco Rubio sagte, Iran sei bei Friedensgesprächen „nicht ernsthaft“, während die Straße von Hormus ein Streitpunkt bleibe.

Marktauswirkung

Bitcoins Erholung von $58,000 auf $66,000 wirkt oberflächlich respektabel, doch das Verhältnis BTC/WTI ist im selben Zeitraum gefallen, eine stille Bestätigung dafür, dass Öl selbst die aggressivsten Risikoanlagen übertrifft. Kostendruckinflation drängt zurück ins System. Wenn Energie weiter steigt, warnt die Analyse, könnte die abrupte Anpassung scharf ausfallen: nominale Preise, die schnell fallen, um ihre renditebereinigten Bewertungen zu erreichen. Einen nachhaltigen Bullenlauf zu konstruieren, sieht von hier aus deutlich schwieriger aus, als die Positionierung vermuten lässt.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Was misst das Verhältnis BTC/US10Y?

    Es teilt den Bitcoin-Preis durch die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen und isoliert so, wie viel der nominalen BTC-Bewegung durch Kapitalkosten statt durch organische Nachfrage erklärt wird.

  2. Warum scheitert das Verhältnis am Hoch von 2020-21?

    Obwohl der Bitcoin-Preis in Dollar in den vergangenen 12 Monaten neue Rekorde erreicht hat, hielten steigende Renditen und straffere Finanzbedingungen die renditebereinigte Bewertung unter dem Top des vorigen Zyklus.

  3. Wie könnte sich die Divergenz zwischen nominalem Preis und renditebereinigtem Verhältnis auflösen?

    Entweder fällt die 10-jährige Rendite, wodurch der Nenner schrumpft und das Verhältnis auf ein neues Hoch steigt, oder der nominale Bitcoin-Preis sinkt, um sich wieder an die strukturelle Decke anzupassen, die das Verhältnis bereits signalisiert.

  4. Warum sind steigende Ölpreise für Bitcoins Ausblick relevant?

    Der 4%-Sprung bei Öl wegen der Iran-Spannungen signalisiert eine neue Welle von Kostendruckinflation, die Zinsen länger hoch halten und Risikoanlagen wie BTC belasten kann, selbst wenn deren Dollarpreise steigen.

  5. Was würde die bärische Makrolesart entkräften?

    Ein klarer Rückgang der 10-jährigen Rendite, eine taubenhafte Fed-Wende hin zu Zinssenkungen oder ein anhaltender Rückgang der Energiepreise würden den Weg für Ausbrüche der Verhältnisse wieder öffnen und die strukturelle Decke lockern.

Quellenangabe
Aggregiert von CoinDesk · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 48m
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