Der Bitfinex-Hacker Ilya Lichtenstein sagte CNN am 1. November, der Binance-Hack habe nordkoreanischen Methoden geähnelt, bei denen gezielt Schwachstellen ausgenutzt werden. Angreifer könnten Mitarbeiter mit Phishing dazu bringen, Schadsoftware herunterzuladen, statt direkt in die Website einer Börse einzudringen.
Warum das wichtig ist
Der Bericht zeigt, dass Mitarbeiter ein möglicher Zugang zu den Systemen einer Börse sind. Phishing-Angriffe können sich gegen Menschen und ihre Geräte richten statt gegen die öffentlich zugängliche Plattform. Dadurch rücken interne Sicherheitsmaßnahmen stärker in den Fokus.
Auswirkungen auf den Markt
Lichtenstein sagte, die ersten 48 Stunden seien entscheidend, um gestohlene Gelder nachzuverfolgen. KI-Agenten könnten Transfers beschleunigen, doch Transaktionen auf der Blockchain blieben noch Jahre später nachvollziehbar.
Lichtenstein stahl 2016 etwa 120.000 BTC von Bitfinex. Er und seine Frau bekannten sich 2023 der Verschwörung zur Geldwäsche schuldig. Nachdem er 2024 zu fünf Jahren Haft verurteilt worden war, kam er im Januar 2026 vorzeitig frei. Nach eigenen Angaben arbeitet er nun als White-Hat-Hacker.
Häufig gestellte Fragen
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Welche Angriffsmethode könnte laut Lichtenstein eingesetzt worden sein?
Angreifer könnten Mitarbeiter per Phishing zum Herunterladen von Schadsoftware verleiten und so Schwachstellen ausnutzen, statt direkt in die Website der Börse einzudringen.
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Warum hob Lichtenstein die ersten 48 Stunden hervor?
Er bezeichnete die ersten 48 Stunden als entscheidend, um gestohlene Gelder nachzuverfolgen.
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Lassen sich gestohlene Gelder auch dann noch nachverfolgen, wenn Transfers schneller werden?
Lichtenstein sagte, KI-Agenten könnten Transfers beschleunigen, doch Transaktionen auf der Blockchain blieben noch Jahre später nachvollziehbar.
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Wie viel Bitcoin stahl Lichtenstein von Bitfinex?
Er stahl 2016 etwa 120.000 BTC von Bitfinex.
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Was macht Lichtenstein nach seiner Freilassung?
Lichtenstein kam im Januar 2026 vorzeitig frei und sagt, er arbeite nun als White-Hat-Hacker.