Bitcoin notiert rund 49 % unter seinem Zyklushoch, ein Rückgang, den Galaxy Research als deutlich weniger hart einstuft als die 70- bis 90-prozentigen Spitze-zu-Tal-Verluste früherer Zyklen. Diese Einordnung ist für alle relevant, die die Zyklusstruktur allein aus dem Kursverlauf ablesen wollen.
Galaxy hat historische Rückgangsspannen durchgehend als Referenz genutzt, nicht als Prognose. Frühere BTC-Zyklen erlebten nach dem Hoch Korrekturen von über 70 %, wobei die Rückgänge von 2018 und 2022 beide mehr als 70 % von den lokalen Hochs aus betrugen. Ein Pullback von 49 % liegt in der Mitte des historischen Korridors: tiefer als die mittzyklische Korrektur 2019 (~40 %), aber weit entfernt von den Kapitulationsniveaus, die frühere Zyklusböden markierten.
Warum es relevant ist
Der Vergleich rückt die aktuelle Korrektur in den Bereich historischer Normalwerte, statt sie als Zeichen eines strukturellen Bruchs zu werten. Zyklusanalysten achten üblicherweise auf Kapitulationsvolumen, die Kapitulation langfristiger Halter und extreme Funding-Resets, um einen Boden auszurufen. Ein Rückgang von 49 % kann sich noch ausweiten, doch das historische Basisszenario spricht dagegen, eine Wiederholung der tiefsten früheren Crashs anzunehmen.
Worauf zu achten ist
Galaxys Einschätzung ist deskriptiv, nicht prognostisch. Das nächste Bein hängt von der makroökonomischen Liquidität, der Richtung der ETF-Flüsse und der Frage ab, ob der Rückgang sich in den Bereich über 60 % vertieft, der historisch Zyklustiefs markiert hat. Bis dahin ist die 49 %-Marke ein Mittelpunkt, kein Urteil.
Häufig gestellte Fragen
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Wie tief ist der aktuelle Rückgang von Bitcoin gegenüber dem Zyklushoch?
Bitcoin notiert laut Galaxy Research rund 49 % unter seinem Zyklushoch. Damit liegt der Wert zwischen der mittzyklischen Korrektur 2019 von etwa 40 % und den Rückgängen von über 70 %, die 2018 und 2022 die Zyklustiefs markierten.
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Wie verhält sich dieser Rückgang zu früheren Bitcoin-Zyklen?
Galaxy stuft den Pullback von 49 % als deutlich weniger hart ein als die 70- bis 90-prozentigen Spitze-zu-Tal-Verluste früherer BTC-Zyklen, wobei 2018 und 2022 beide mehr als 70 % von den lokalen Hochs aus betrugen.
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Ruft Galaxy Research einen Boden für Bitcoin aus?
Nein. Die Einordnung ist deskriptiv, nicht prognostisch. Galaxy ordnet den aktuellen Rückgang in historische Spannen ein, sagt aber nicht voraus, dass 49 % das Zyklustief markiert.
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Wie sähe ein typischer Bitcoin-Zyklusboden aus?
Historische Zyklusböden zeichneten sich durch Rückgänge von über 70 %, Kapitulationsvolumen, Stress bei langfristigen Haltern und extreme Funding-Resets aus. Das aktuelle Minus von 49 % hat dieses Gesamtbild noch nicht gezeigt.
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Was könnte den Rückgang von hier aus weiter vertiefen?
Eine Verengung der makroökonomischen Liquidität, anhaltende ETF-Abflüsse oder eine breit angelegte Risikoaversion könnten den Rückgang in den Bereich über 60 % treiben, der historisch frühere Zyklustiefs markiert hat.