Preise werden geladen…
〽️NEUTRAL

Bitcoin-Angebot erreicht 20 Millionen: Knappheit treibt BTC-Märkte

Der 20-millionste Bitcoin wurde im März 2026 geschürft — über 95 % des Gesamtbestands. Die verbleibende Million wird rund ein Jahrhundert zur Ausgabe benötigen, und die Ökonomie nach der Ausgabe hängt davon ab, ob Gebühren den …

Bis Anfang 2026 waren mehr als 95 % des gesamten Bitcoin-Angebots geschürft; der 20-millionste Coin wurde im März 2026 ausgegeben. Weniger als eine Million Bitcoin verbleiben noch im Umlauf, und die nächste Million wird gemäß dem festen Halbierungszeitraum des Protokolls rund ein Jahrhundert zur Ausgabe brauchen.

Die Obergrenze von 21 Millionen ist durch Code erzwungen, nicht durch eine zentrale Instanz, und wurde von Satoshi Nakamoto in der ursprünglichen Software von 2009 festgelegt. Die Blockbelohnung startete 2009 bei 50 Bitcoin und halbiert sich alle 210.000 Blöcke — ungefähr alle vier Jahre. Beim letzten Halving im Jahr 2024 fiel sie auf 3,125 Bitcoin pro Block, und sie wird voraussichtlich rund um April 2028 auf 1,5625 Bitcoin sinken. Die Belohnung konvergiert gegen null um das Jahr 2140, da wiederholte Halbierungen die Subvention nach unten runden. Nach diesem Punkt werden keine neuen Bitcoin mehr ausgegeben; das Netzwerk läuft weiter, und die Miner werden ausschließlich aus Transaktionsgebühren bezahlt.

Warum das wichtig ist

Die Obergrenze ist die einzige Eigenschaft, die Bitcoin von jedem anderen monetären Vermögenswert unterscheidet: Das Gesamtangebot ist vollständig vorhersehbar und kann nicht ohne nahezu universellen Konsens unter Nodes, Minern, Börsen und Nutzern geändert werden. Die nächste Million Coins wird deutlich langsamer geschürft werden als jede vorherige Tranche — gegen Ende der 2030er Jahre wird die Blockbelohnung unter einen Bitcoin fallen, und gegen Ende des 21. Jahrhunderts wird jeder Block nur noch verschwindend geringe neue Mengen ausgeben. Diese nach hinten verlagerte Verteilungskurve bedeutet, dass ein erheblicher Teil der künftigen Obergrenze erst in über einem Jahrhundert in den Umlauf gelangen wird.

Unter der harten Obergrenze liegt zudem eine weichere Knappheitsschicht. Branchenschätzungen zufolge liegt dauerhaft verlorener Bitcoin — durch vergessene Schlüssel, ungültige Adressen und verstorbene Halter ohne Wiederherstellungsinformationen — irgendwo zwischen einer Million und vier Millionen Coins. Zusammen mit Bitcoin, der in langfristige Bestände, Unternehmensbilanzen, ETFs und staatliche Reserven wie die im März 2025 eingerichtete US Strategic Bitcoin Reserve geflossen ist, ist das effektive Umlaufangebot deutlich kleiner als die Schlagzeile von 21 Millionen.

Marktauswirkungen

Die Ökonomie nach 2140 dreht sich darum, ob Transaktionsgebühren die Blocksubvention vollständig ersetzen können. Heute dominiert die Belohnung noch die Miner-Einnahmen, auch wenn sich das Gleichgewicht in Phasen starker On-Chain-Nachfrage zeitweise umgekehrt hat. Kritiker argumentieren, dass die Gebühreneinnahmen möglicherweise zu volatil sind, um die Hash-Power zu finanzieren, die nötig ist, um Angriffe abzuschrecken. Befürworter verweisen auf Layer-2-Netzwerke wie Lightning als das natürliche Auffangbecken für Routine-Transaktionen — wodurch der On-Chain-Blockspace als knappe, hochpreisige Ressource für die Abwicklung freibleibt.

Für Allokatoren hat sich der Blickwinkel bereits von Technologie zu monetären Eigenschaften verschoben. Treasuries börsennotierter Unternehmen, Spot-Bitcoin-ETFs und die US-Reserve verweisen alle auf dieselbe These: ein nicht-staatlicher Vermögenswert mit einer harten, überprüfbaren Angebotsobergrenze, der nicht verwässert werden kann.

Verwandte Tokens
$BTC

Häufig gestellte Fragen

  1. Wann wird der letzte Bitcoin geschürft?

    Rund um das Jahr 2140, basierend auf dem Halbierungszeitraum des Protokolls. Das genaue Datum hängt von Variationen der Blockzeit ab, da das Bitcoin-Protokoll im Durchschnitt einen Block alle zehn Minuten anstrebt und keinen Kalendertag.

  2. Was passiert mit dem Netzwerk, wenn alle Bitcoin geschürft sind?

    Das Netzwerk läuft weiter. Es werden keine neuen Bitcoin mehr ausgegeben, aber Blöcke werden weiter produziert, Transaktionen weiter verarbeitet und Full Nodes setzen das Protokoll weiter durch. Die Änderung betrifft die Bezahlung der Miner, nicht den Fortbestand des Netzwerks.

  3. Kann die Angebotsobergrenze von 21 Millionen jemals geändert werden?

    Theoretisch könnte das Protokoll geändert werden, doch dies würde nahezu universellen Konsens unter Node-Betreibern, Minern, Börsen und Nutzern erfordern. Die feste Obergrenze gilt weithin als Bitcoins prägende Eigenschaft, und eine Änderung stieße auf überwältigenden Widerstand.

  4. Wie viel Bitcoin ist dauerhaft verloren?

    Branchenschätzungen reichen von etwa 1 bis 4 Millionen Coins, die durch vergessene Schlüssel, ungültige Adressen und verstorbene Halter ohne Wiederherstellungsinformationen verloren gingen. Präzise Zahlen sind nicht verifizierbar, doch verlorene Coins sind für niemanden wiederherstellbar.

  5. Wie werden Miner nach dem Ende der Blocksubvention bezahlt?

    Ausschließlich aus Transaktionsgebühren der Nutzer. Ob diese Einnahmen ausreichen, um die Hash-Power zur Sicherung des Netzwerks zu finanzieren, ist die zentrale offene Frage für Bitcoins Ökonomie nach 2140 und das Hauptargument der Kritiker des Festobergrenzen-Designs.

Quellenangabe
Aggregiert von TheBlock · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 2d
Original öffnen →