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Bitcoin: BlackRock und Coinbase starten 15-Mio.-Konsortium

Neun Firmen stellen über drei Jahre 15 Mio. $ für Bitcoin-Sicherheitsforschung bereit. Im Fokus steht die Vorbereitung auf Quantenrisiken, wobei rund 6,9 Mio. BTC potenziell exponiert sein könnten.

Bitcoin: BlackRock und Coinbase starten 15-Mio.-Konsortium
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Bitcoin: BlackRock und Coinbase starten 15-Mio.-Konsortium
Bitcoin: BlackRock und Coinbase starten 15-Mio.-Konsortium

Neun Firmen, darunter BlackRock, Coinbase, Strategy, Anchorage Digital, ARK Invest, Block, Blockstream, Fidelity Digital Assets und Galaxy, haben ein Bitcoin Security Consortium gegründet und stellen gemeinsam 15 Mio. $ über drei Jahre bereit, um Open-Source-Entwicklung für Bitcoin und Sicherheitsforschung zu finanzieren. Das Konsortium wird selbst keine Protokolländerungen vorgeben. Jedes Mitglied entscheidet unabhängig, welche Entwickler, Forschenden oder Organisationen seinen Anteil der Mittel erhalten.

Die Vorbereitung auf Post-Quanten-Risiken ist ein Schwerpunkt. Die Gruppe plant, Material zu veröffentlichen, das den Stand der Bitcoin-Sicherheitsarbeit für Investoren und die Öffentlichkeit nachzeichnet. Robert Mitchnick, Leiter Digital Assets bei BlackRock, nannte die Arbeit der Bitcoin Core-Entwickler „unglaublich wichtig“ und sagte, das Konsortium werde zusätzliche Mittel für die langfristige Sicherheit von Bitcoin bereitstellen. Mike Schmidt, Executive Director der gemeinnützigen Entwicklerfinanzierungsorganisation Brink, wird die Arbeit ehrenamtlich koordinieren.

Warum das wichtig ist

Quantencomputer, die Bitcoins Elliptic-Curve-Kryptografie brechen könnten, existieren noch nicht. Doch die Koordination zwischen Wallets, Börsen, Minern und Nutzern für eine mögliche Protokollmigration könnte Jahre dauern, weshalb die Arbeit jetzt begonnen hat. Zu den diskutierten Vorschlägen gehört BIP 360, das einen neuen Output-Typ einführen würde, um die Offenlegung öffentlicher Schlüssel zu begrenzen, neben Post-Quanten-Signaturverfahren und Tools zur Migration von Coins, die in älteren, bereits exponierten Adressen liegen. Laut einer Studie von CryptoQuant könnten rund 6,9 Millionen Bitcoin gefährdet sein, falls jemals eine ausreichend leistungsfähige Quantenmaschine entsteht.

Marktauswirkung

Die Summe von 15 Mio. $ ist im Verhältnis zur Marktkapitalisierung von Bitcoin bescheiden, doch die institutionelle Koalition ist das Signal: Dass BlackRock, Fidelity und ARK gemeinsam mit Coinbase, Strategy und Blockstream öffentlich Bitcoins Kerninfrastruktur mitfinanzieren, zeigt eine reifere Unternehmensbindung an die Protokollebene. Nicht offengelegt wurden die Höhe einzelner Beiträge, die ersten Empfänger von Fördermitteln und welcher Teil der Zusage frisches Kapital ist statt bereits angekündigter Mittel. Galaxy startete diese Woche eine separate Initiative über 5 Mio. $ für quantenresistente Signaturen, die innerhalb der 15 Mio. $ gezählt werden kann oder auch nicht.

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$BTC

Häufig gestellte Fragen

  1. Was ist das Bitcoin Security Consortium?

    Eine Koalition aus neun Firmen, darunter BlackRock, Coinbase, Strategy, Anchorage Digital, ARK Invest, Block, Blockstream, Fidelity Digital Assets und Galaxy. Gemeinsam sagen sie 15 Mio. $ über drei Jahre zu, um Bitcoin-Open-Source-Entwicklung und Sicherheitsforschung zu finanzieren.

  2. Wie viel Bitcoin könnte für Quantenangriffe anfällig sein?

    CryptoQuant schätzt, dass rund 6,9 Millionen Bitcoin exponiert sein könnten, falls ausreichend leistungsfähige Quantencomputer entstehen. Besonders betroffen wären Coins in älteren Adressen, deren öffentliche Schlüssel bereits on-chain sichtbar sind.

  3. Was ist BIP 360?

    Ein vorgeschlagener Bitcoin-Verbesserungsvorschlag, der einen neuen Output-Typ einführen würde. Er soll die Offenlegung öffentlicher Schlüssel begrenzen und damit die Angriffsfläche für künftige Quantencomputer reduzieren.

  4. Kontrolliert das Konsortium die Bitcoin-Entwicklung?

    Nein. Die Mitglieder vergeben ihre Mittel unabhängig, und das Konsortium hat erklärt, dass es die Bitcoin-Entwicklung nicht steuern und keine Positionen zu vorgeschlagenen Protokolländerungen beziehen wird.

  5. Wer koordiniert die Arbeit des Konsortiums?

    Mike Schmidt, Executive Director der gemeinnützigen Bitcoin-Entwicklerfinanzierungsorganisation Brink, koordiniert die Arbeit ehrenamtlich. Robert Mitchnick, Leiter Digital Assets bei BlackRock, hat die Initiative öffentlich unterstützt.

Quellenangabe
Aggregiert von CoinDesk · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 47m
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