Coinbase-CEO Brian Armstrong sagte gegenüber Altcoin Daily, er sei zuversichtlich, dass die US-Krypto-Regulierungsklarheit 'auf die eine oder andere Weise' am oder um den 15. September eintreffen werde, wenn der Senat über den Clarity Act abstimmen soll. Der Gesetzentwurf sei eine 'regulatorische Checkliste', die tokenisierte Aktien und Perpetuals in den USA freischalten würde, doch Armstrong argumentierte, das Ergebnis sei weitgehend entkoppelt von der Abstimmung selbst, da die SEC und die CFTC bereits zugesagt hätten, Regelwerke und Innovationsausnahmen unter ihrer bestehenden Befugnis zu veröffentlichen, falls das Vorhaben scheitere. Die Prognosemärkte taxieren die Verabschiedung mit knapp 10 %.
Warum es wichtig ist
Armstrongs Framing spiegelt den GENIUS Act des letzten Jahres für Stablecoins wider, der laut seinen Worten über 150 Integrationen großer Unternehmen innerhalb von drei Monaten nach Verabschiedung auslöste. Er erwartet einen ähnlichen institutionellen Freischalter, falls Klarheit kommt, sei es durch Gesetzgebung oder Behördenregelwerke. Er verwies zudem auf Kanada, das von Banken emittierte Krypto-Einlageprodukte für 2026 genehmigt hat, sowie auf parallele Schritte in Großbritannien, Italien, China und Singapur als Beleg dafür, dass der Rest der Welt vorankommt, auch wenn Washington trödelt. Die Lesart bleibt bullish für die regulatorische Richtung, unabhängig davon, wie die Abstimmung am 15. September ausgeht.
Marktauswirkung
Beim Preis bekräftigte Armstrong, dass ein Bitcoin-Kursziel von $400.000 bis 2030 'vernünftig' sei, was ungefähr einem 5-fachen gegenüber den aktuellen Niveaus nahe $80.000 entspricht. Er verortete die Aussage im Vierjahreszyklus: Die meisten Korrekturphasen dauern etwa ein Jahr, die aktuelle hat gerade die Ein-Jahres-Marke überschritten, und das nächste Halving steht in rund 18 Monaten an. Zudem sagte er, der 'Boden sei erreicht' bei Bitcoin. Das Framing ist relevant, weil Coinbase die größte US-Börse ist und Armstrong einer der wenigen öffentlichen CEOs ist, die ein mehrjähriges Kursziel öffentlich auf Band nennen.
Häufig gestellte Fragen
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Was ist der Clarity Act und wann stimmt der Senat darüber ab?
Der Clarity Act ist ein US-Gesetzentwurf zur Krypto-Marktstruktur, der die Zuständigkeit von SEC und CFTC für digitale Vermögenswerte definiert. Der Senat soll am 15. September abstimmen, die Prognosemärkte taxieren die Verabschiedung mit rund 10 %.
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Was hat Brian Armstrong zum Bitcoin-Boden gesagt?
Armstrong sagte, der Boden sei bei Bitcoin im aktuellen Vierjahreszyklus erreicht. Er verortete die Aussage anhand historischer Zyklenlängen und wies darauf hin, dass die aktuelle Korrekturphase gerade die Ein-Jahres-Marke überschritten hat und das nächste Halving in rund 18 Monaten ansteht.
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Warum glaubt Armstrong, dass Regulierungsklarheit unabhängig von der Abstimmung kommt?
Armstrong argumentierte, dass selbst bei einem Scheitern des Clarity Act im Senat die SEC und die CFTC bereits zugesagt hätten, Regelwerke und Innovationsausnahmen unter ihrer bestehenden Befugnis zu veröffentlichen, was seiner Aussage nach dieselbe Klarheit liefert.
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Wie lautet Brian Armstrongs Bitcoin-Kursziel?
Armstrong bezeichnete einen Bitcoin-Kurs von $400.000 bis 2030 als 'vernünftig', was rund 5x gegenüber den aktuellen Niveaus nahe $80.000 entspricht. Er verknüpfte die Aussage mit dem Vierjahreszyklus und dem Narrativ der Regulierungsklarheit.
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Wie fließt der GENIUS-Act-Präzedenzfall in Armstrongs bullishen Fall ein?
Armstrong verwies auf den GENIUS Act, der im vergangenen Jahr für Stablecoins verabschiedet wurde und über 150 Stablecoin-Integrationen großer Unternehmen innerhalb von drei Monaten auslöste. Er erwartet einen ähnlichen institutionellen Freischalter, falls der Clarity Act verabschiedet wird oder gleichwertige…