Eric Balchunas von Bloomberg Intelligence wehrt sich entschieden gegen die Narrative der ETF-Abflüsse: Rund 3 Milliarden Dollar an Rücknahmen gegenüber einer Vermögensbasis von 100 Milliarden Dollar sind, in seinen Worten, "völlig bedeutungslos", wenn man sie an den normalen ETF-Flussmustern misst. Die kumulierten Nettoströme seit der Einführung von Spot-Bitcoin-ETFs sind von einem Höchststand von 63 Milliarden Dollar auf etwa 57 Milliarden Dollar gesunken — was nach jedem Standard für eine volatile Anlageklasse resilient ist, die gleichzeitig einen Rückgang von etwa 50 % bei BTC absorbiert hat.
Warum es wichtig ist
Balchunas bezeichnete die Einführung des Spot-Bitcoin-ETFs als die erfolgreichste ETF-Rollout in der Geschichte und verwies auf die Geschwindigkeit, mit der BlackRocks IBIT Vermögenswerte angesammelt hat, als Maßstab. Die Tatsache, dass die ETF-Anzahl weiterhin wächst, selbst wenn der Preis von Bitcoin sinkt, ist das Signal, das es wert ist, verfolgt zu werden — es deutet auf eine fortlaufende Akzeptanz hin, nicht auf einen Abzug der Investoren. Er verglich das Flussmuster mit großen S&P 500-Fonds, die ständig Zuflüsse und Abflüsse absorbieren, ohne eine strukturelle Veränderung der Stimmung zu implizieren.
Marktauswirkungen
Morgan Stanley, Goldman Sachs und BlackRock erweitern alle ihre Produktlinien im Zusammenhang mit Bitcoin, was Balchunas' Ansicht verstärkt, dass die institutionelle Nachfrage strukturell intakt bleibt. Er gab jedoch eine Warnung aus: Die Branche sollte sich nicht ausschließlich auf das Narrativ der institutionellen Akzeptanz stützen und muss den Kernwert von Bitcoin — seine Rolle als Absicherung gegen Währungsabwertung — in den Vordergrund stellen. Er wies auch auf Hyperliquid als die neueste Durchbruchsgeschichte im Krypto-Bereich hin und bemerkte, dass neu gestartete HYPE-gebundene ETFs starke frühe Handelsaktivitäten verzeichnet haben und dass das Rückkaufmodell der Plattform die Vorteile für Token-Inhaber direkt an die Leistung der Plattform bindet.
CoinDesk