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Bitcoin: 50-Monats-Durchschnitt zum 4. Mal in der Geschichte berührt

Bitcoin hat seinen 50-Monats-Durchschnittspreis soeben zum vierten Mal in seiner Geschichte berührt, und jeder frühere…

Bitcoin hat seinen 50-Monats-Durchschnittspreis soeben zum vierten Mal in seiner Geschichte berührt, und jeder frühere Kontakt markierte einen wichtigen Zykusboden. Dan von Crypto Capital Venture wies darauf hin, dass diese Linie 2015 als Boden fungierte, das Tief 2018 auffing und 2022 der Bereich war, in dem der Bärenmarkt schließlich kapitulierte — wobei der Charakter jedes Bodens unterschiedlich war: seitwärts 2015, scharfe Kapitulation 2018 und monatelange Abwärtsbewegung 2022. Die aktuelle Berührung erfolgt parallel zu einem ähnlichen Setup beim 200-Wochen-Durchschnitt, derselben Marke, in die Bitcoin Anfang Juni im oberen Bereich von $50.000 kurzzeitig fiel.

Warum das wichtig ist

Der 50-Monats-Durchschnitt ist das, was Dan einen „schreienden Indikator“ nennt — ein einziges Chart-Niveau, an dem jeder vorherige Zyklus drehte, ohne dass makroökonomische Überlagerungen nötig gewesen wären. Der größere strukturelle Test liegt jedoch eine Stufe höher: der 20-Wochen-Durchschnitt bei rund $71.000–$72.000. Sowohl beim Boden 2018 als auch 2022 markierte das Überschreiten des 20-Wochen-Durchschnitts nach oben und das anschließende Testen des 50-Wochen-Durchschnitts den Moment, in dem der Bärenmarkt de facto vorbei war. Die Umkehr 2022 ist die nächste Parallele — Bitcoin druckte beim Preis ein tieferes Tief, beim RSI jedoch ein höheres Tief (bullische Divergenz), eroberte dann den 20-Wochen-Durchschnitt nahe $18.500 zurück und lief bis zum 50-Wochen-Durchschnitt, bevor ein Rücksetzer einsetzte und die Aufwärtsbewegung weiterging. Dieselbe RSI-Divergenz spielt sich auch jetzt ab.

Marktauswirkungen

Eine Rückeroberung des 20-Wochen-Durchschnitts und ein Test des 50-Wochen-Durchschnitts (Bereich $74.000) würde strukturell der Bodensequenz von 2018/2022 ähneln und die Vier-Jahres-Zyklus-These, die einen Q4-Boden fordert, ernsthaft unter Druck setzen. Gelingt die Rückeroberung nicht — eine Abweisung bei $70.000–$72.000 und ein langsames Abgleiten in den Oktober–Dezember — bliebe der Vier-Jahres-Zyklus intakt und der Preis würde wahrscheinlich erneut Richtung 200-Wochen-Durchschnitt gezogen. Dans Einschätzung: Das makroökonomische Bild (PMI-Expansion, Ausbruch bei Kupfer und Gold, Korrelation zwischen Konjunkturhochpunkten und früheren Krypto-Bullenzyklen) stützt weiterhin das Szenario einer früheren Umkehr, doch die Antwort liefert der Chart, nicht die These. In der kommenden Woche steht eine Fed-Sitzung mit Kevin Warsh als Redner an — dieser Termin gilt als nächster Katalysator, den es zu beobachten lohnt.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Welchen gleitenden Durchschnitt testet Bitcoin derzeit?

    Bitcoin hat soeben seinen 50-Monats-Durchschnitt berührt, ein Niveau, das 2015, 2018 und 2022 den Boden markierte. Zugleich pendelt der Kurs nahe dem 200-Wochen-Durchschnitt, in den er beim Kurseinbruch Anfang Juni in den oberen $50.000er-Bereich kurzzeitig fiel.

  2. Welches Niveau muss Bitcoin zurückerobern, um einen Boden zu bestätigen?

    Den 20-Wochen-Durchschnitt bei rund $71.000–$72.000. Sowohl 2018 als auch 2022 markierte das Überschreiten des 20-Wochen-Durchschnitts nach oben und der anschließende Test des 50-Wochen-Durchschnitts (~$74.000) den Punkt, an dem der Bärenmarkt de facto vorbei war.

  3. Wie ähnlich ist das aktuelle Setup dem von 2022?

    Die Struktur ähnelt 2022 stark. Bitcoin druckte beim Preis ein tieferes Tief bei gleichzeitig höherem RSI-Tief — eine klassische bullische Divergenz — und saß dabei auf dem 200-Wochen-Durchschnitt, genau wie Ende 2022 vor der Umkehr, die den 20-Wochen-Durchschnitt nahe $18.500 zurückeroberte.

  4. Was passiert, wenn stattdessen die Vier-Jahres-Zyklus-These recht behält?

    Bitcoin wird am 20-Wochen-Durchschnitt abgewiesen, gleitet in den Oktober–Dezember tiefer und testet vermutlich erneut den 200-Wochen-Durchschnitt. Damit bleibt der Q4-Boden-Ausblick intakt und die oben beschriebene strukturelle Rückeroberungssequenz verzögert sich.

  5. Welcher Katalysator könnte Bitcoin in der nächsten Woche bewegen?

    Eine Fed-Sitzung mit Kevin Warsh als Redner gilt als nächster makroökonomischer Katalysator. Crypto Capital Venture hob Warshs Kommentare als einen Faktor hervor, den viele im Krypto-Bereich nicht auf dem Schirm haben — mit der Wirkung auf Liquidität und QT-Tempo als entscheidender Variable.

Quellenangabe
Aggregiert von Crypto Capital Venture · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 72d
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