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Bitcoin: Nur Block und Tesla bleiben mit BTC-Käufen im Plus

Nach dem jüngsten Rückgang liegen die Bitcoin-Bestände fast aller übrigen börsennotierten Unternehmen inzwischen auf oder unter ihrer Kostenbasis. Nur die Käufer mit der niedrigsten Kostenbasis weisen noch Buchgewinne aus.

Block und Tesla sind laut der On-Chain-Analysefirma Glassnode inzwischen die einzigen beiden großen börsennotierten Unternehmen mit Bitcoin-Beständen, die noch nicht realisierte Gewinne aufweisen. Alle anderen auf der Liste erfassten Unternehmen mit Bitcoin in ihrer Treasury liegen inzwischen auf oder unter ihrer Kostenbasis. Die in Deutschland ansässige Bitcoin Group SE folgt knapp dahinter auf Platz drei.

Warum das wichtig ist

Die Gruppe der Unternehmen mit Bitcoin-Treasuries teilte sich in zwei klar getrennte Kaufwellen: die von MicroStrategy angeführte Akkumulationsphase 2020–2021 und die Nachholkäufe von Block und Tesla 2024–2025. Als Bitcoin von seinen früheren Höchstständen zurückfiel, kaufte die zweite Welle näher am Hoch, während die durchschnittliche Kostenbasis der ersten Welle nun unter Druck gerät. Das Ergebnis ist ein Markt, in dem kaum eine Bilanz eines börsennotierten Unternehmens von einem höheren BTC-Kurs profitiert.

Dieser Befund ist das Gegenstück auf der Angebotsseite zu den Spot-ETF-Zuflüssen: Wenn Treasury-Käufer, die einst die Neuemissionen absorbierten, unter Wasser liegen, verschiebt sich die marginale Nachfrage zu Spot-ETF-Anlegern, deren Kostenbasis und Risikotoleranz sich von denen der Unternehmensbilanzen aus der Ära 2021 unterscheiden.

Marktauswirkungen

Der Befund ist für die Marktstimmung eindeutig bärisch. Er bestätigt, dass der Rückgang tief genug war, um selbst die frühen Käufer mit niedriger Kostenbasis unter Druck zu setzen, und dass die im Jahr 2021 maßgebliche Gruppe nun die Gewinnschwelle testet.

Dennoch hat kein großes Unternehmen mit Bitcoin-Beständen eine Verkaufsabsicht angekündigt, und MicroStrategy hat während der gesamten Korrektur weiter zugekauft. Die Belastung zeigt sich bislang nur auf dem Papier, noch nicht in den Gewinn- und Verlustrechnungen. Die Nachfrage aus dem Unternehmenssektor bleibt bestehen, hat sich aber auf eine Handvoll Unternehmen mit niedriger Kostenbasis verengt.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Welche börsennotierten Unternehmen liegen mit ihren Bitcoin-Beständen noch im Plus?

    Block und Tesla sind laut Glassnode weiterhin die beiden führenden börsennotierten Bitcoin-Halter mit nicht realisierten Gewinnen. Die in Deutschland ansässige Bitcoin Group SE folgt knapp dahinter auf Platz drei.

  2. Warum liegen die meisten Bitcoin-Treasuries von Unternehmen inzwischen unter Wasser?

    Die meisten börsennotierten Bitcoin-Käufer akkumulierten zwischen 2020 und 2025 zu unterschiedlichen Kursniveaus. Nach dem jüngsten Rückgang liegen fast alle Unternehmen außer Block und Tesla auf oder unter ihrer durchschnittlichen Kostenbasis.

  3. Was bedeutet das für die Marktstruktur von Bitcoin?

    Wenn Treasury-Käufer, die einst Neuemissionen absorbierten, unter Wasser liegen, verlagert sich die marginale Nachfrage zu Spot-ETF-Anlegern. Deren Kostenbasis und Risikotoleranz unterscheiden sich von denen der Unternehmensbilanzen aus der Ära 2021.

  4. Hat ein großer börsennotierter Bitcoin-Halter einen Verkauf angekündigt?

    Nein, kein großer börsennotierter Bitcoin-Halter hat eine Verkaufsabsicht angekündigt. MicroStrategy hat seine Position während der gesamten Korrektur weiter ausgebaut.

  5. Wie tief ist der Rückgang bei den Bitcoin-Treasuries von Unternehmen?

    Der Rückgang ist so tief, dass fast jeder börsennotierte Halter mit Ausnahme von Block und Tesla inzwischen bei oder unter seinem durchschnittlichen Kaufpreis liegt. Nur die Käufer mit der niedrigsten Kostenbasis weisen noch Buchgewinne aus.

Quellenangabe
Aggregiert von Glassnode · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 2d
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