Bitcoin ist laut einer diese Woche von Into the Cryptoverse veröffentlichten Langfrist-Analyse in die dritte und letzte Phase des aktuellen Bärenmarkts eingetreten. Das Framework gliedert den Abschwung in drei ungefähr viermonatige Phasen, die an Verschiebungen der Massenpsychologie und nicht an Chartmustern verankert sind: Phase eins (Oktober 2025 bis Februar 2026) zog vom Hoch abwärts, wobei nur eine Minderheit den Regimewechsel erkannte; Phase zwei (Februar bis Juni 2026) umfasste den Bruch dieses ersten Tiefs, wobei etwa die Hälfte der Anleger schließlich eingestand, dass ein Bärenmarkt begonnen hatte; Phase drei wird nun von Juni bis Oktober 2026 erwartet.
Die These stützt sich auf Verschiebungen der Anlegerüberzeugung als führenden Indikator. Aktuelle X-Umfragen, die im Video zitiert werden, zeigen Berichten zufolge rund 60–65 % der Befragten mit bärischer Haltung – unterhalb der Schwelle von 75–80 %, die der Analyst als konträres Kapitulationssignal wertet. Bis dieser Anteil weiter ansteigt, betrachtet das Framework den Zyklus als unvollständig.
Warum das wichtig ist
Das Drei-Phasen-Modell ist psychologie- statt chartbasiert. Seine zentrale These lautet, dass Bärenmärkte enden, wenn alle bereits an sie glauben – nicht wenn der Preis aufgehört hat zu fallen –, ein Szenario, das historisch Spätkonvertiten bestraft, die mitten in Phase drei panisch verkaufen und dann ihre bärische Positionierung in die nächste Erholung tragen. Der Analyst stellt fest, dass der aktuelle Zyklus bereits acht Monate seit dem Hoch im Oktober 2025 ohne sauberen strukturellen Boden gelaufen ist, und wertet diese Dauer als Beleg dafür, dass der Markt sich in einer Spätphase und nicht in der Mitte des Zyklus befindet.
Auswirkungen auf den Markt
Der Beitrag verweist auf historische Vergleichsfälle, um das verbleibende Ausmaß des Rückgangs abzuschätzen. Im Zyklus 2014 fiel der Kurs vom Februar-Tief zum April-Tief um rund 15 % und anschließend um weitere 18 % bis zum Oktober-Boden – deutlich tiefer als der flache Verlauf, der 2018 zu sehen war. Der Basisfall ist ein Juni-Tief nahe den aktuellen Kursen um $60K, das als Unterstützung hält, ein kurzfristiges höheres Tief ausbildet und eine Juli-Rallye einleitet. Ein tieferer Rückgang jetzt würde das komprimieren, was der Oktober noch zu liefern hat. In beiden Szenarien bleibt das Oktober-Fenster des Analysten als projiziertes Ende des Bärenmarkts bestehen.
Häufig gestellte Fragen
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Was sind die drei Phasen des Bitcoin-Bärenmarkts laut Into the Cryptoverse?
Phase eins dauert von Oktober 2025 bis Februar 2026, als nur eine Minderheit den Bärenmarkt erkannte. Phase zwei dauert von Februar bis Juni 2026, als das vorherige Tief bricht und etwa die Hälfte der Anleger einlenkt. Phase drei dauert von Juni bis Oktober 2026 und endet, wenn die Mehrheit endlich daran glaubt.
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Warum konzentriert sich das Framework auf die Anlegerpsychologie statt auf Chartmuster?
Die These argumentiert, dass die Massenüberzeugung der führende Indikator ist. Bärenmärkte enden, wenn alle bereits an sie glauben – nicht wenn der Preis aufgehört hat zu fallen –, weshalb Spätkonvertiten zuerst dafür bestraft werden, zu lange gehalten zu haben, und dann dafür, in der nächsten Erholung bärisch zu…
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Welche Umfrageschwelle signalisiert in diesem Framework einen Bärenmarkt-Boden?
Der Analyst wertet 75–80 % bärische Stimmung in X-Umfragen als das konträre Kapitulationssignal, das historisch Zyklusböden markiert hat. Aktuelle Umfragen liegen bei rund 60–65 %, was das Framework als unvollständig und nicht als bodenbildend einstuft.
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Wie tief könnte der verbleibende Rückgang auf Basis historischer Vergleichsfälle gehen?
Im Zyklus 2014 gab es einen Rückgang von 15 % vom Februar-Tief zum April-Tief und dann weitere 18 % bis zum Oktober-Boden – deutlich tiefer als der flache Verlauf 2018. Der Basisfall ist ein Juni-Tief nahe $60K, das hält und ein höheres Tief ausbildet.
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Wann erwartet der Analyst das Ende des aktuellen Bärenmarkts?
Das Zeitfenster Oktober 2026 ist das projizierte Ende von Phase drei, verstanden als der Punkt, an dem die Mehrheit der Anleger endlich an den Bärenmarkt glaubt – was laut Framework historisch der Zeitpunkt ist, an dem Bärenmärkte enden.