Bitcoins aktuelle Lage wird mit dem Zyklus von 2019 verglichen, wobei On-Chain-Risikokennzahlen kurzzeitig die Schwelle von 0,3 berührten, die historisch einen DCA-Einstieg signalisiert. Der Rückgang unter dieses Niveau erfolgte Anfang Juli, doch Analysten bleiben uneins, ob tatsächlich ein Zyklustief erreicht ist.
Warum das wichtig ist
Das Argument für eine Bodenbildung stützt sich auf eine ungewöhnliche Entwicklung: Bitcoin scheint sein Hoch in einer Phase der Marktapathie statt der Euphorie erreicht zu haben, was vom Muster früherer Zyklushochs abweicht. Der Vergleich mit 2019 ist aufschlussreich. In jenem Jahr erreichte Bitcoin im Juni sein Hoch, ohne eine euphorische Schlussrally, und die quantitative Straffung endete kurz darauf. Das aktuelle makroökonomische Umfeld ähnelt dieser Konstellation stark.
Das bärische Gegenargument verweist auf 2018. In diesem Zyklus kam es vor dem Markteinbruch zu einer Reihe von Rallys mit immer niedrigeren Hochs, zunächst im oberen 90.000-Dollar-Bereich, dann im mittleren 80.000-Dollar-Bereich und nun im mittleren 70.000-Dollar-Bereich. Der gleitende 200-Tage-Durchschnitt ist die entscheidende Marke: Bitcoin hat sich zuletzt darüber gehalten, doch Analysten weisen darauf hin, dass der eigentliche Test in den kommenden Wochen bevorsteht. Ein nachhaltiger Halt darüber würde das bullische Szenario stärken; ein Bruch nach unten würde die Analogie zu 2018 vollständig wieder ins Spiel bringen.
Häufig gestellte Fragen
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Welche On-Chain-Risikoschwelle beobachten Analysten für DCA-Einstiege in Bitcoin?
Analysten werten einen Wert von 0,3 bei der Risikokennzahl als Signal, um Bitcoin per Dollar-Cost-Averaging zu kaufen. Die Kennzahl fiel Anfang Juli kurzzeitig unter dieses Niveau, doch ob dies ein echtes Zyklustief markierte, bleibt unklar.
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Warum wird der Bitcoin-Zyklus von 2019 mit dem aktuellen Markt verglichen?
2019 erreichte Bitcoin im Juni seinen Höchststand, ohne eine euphorische Schlussrally, und die quantitative Straffung endete kurz darauf. Auch der aktuelle Zyklus weist kein euphorisches Hoch auf und hat ein vergleichbares makroökonomisches Umfeld, weshalb die Parallele für die zeitliche Einordnung des Zyklus relevant…
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Was sagt das Muster des Bitcoin-Bärenmarkts von 2018 über die aktuelle Kursentwicklung aus?
2018 bildete Bitcoin vor einem weiteren Einbruch eine Reihe niedrigerer Hochs. Die aktuelle Folge von Rallys mit Hochs im oberen 90.000-Dollar-Bereich, im mittleren 80.000-Dollar-Bereich und im mittleren 70.000-Dollar-Bereich spiegelt diese Struktur wider, die Analysten als Grund zur Vorsicht anführen.
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Warum gilt der gleitende 200-Tage-Durchschnitt derzeit als kritische Marke für Bitcoin?
Der gleitende 200-Tage-Durchschnitt hat sich in den Bitcoin-Zyklen historisch als wichtige Unterstützung erwiesen. Bitcoin hat sich zuletzt darüber gehalten, doch laut Analysten werden die kommenden Wochen zeigen, ob diese Unterstützung struktureller Natur ist oder einem weiteren Einbruch vorausgeht.
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Was würde bestätigen, dass Bitcoin in diesem Zyklus tatsächlich den Tiefpunkt erreicht hat?
Wenn Bitcoin sich in den kommenden Wochen nachhaltig über dem gleitenden 200-Tage-Durchschnitt hält, würde das die These eines bestätigten Tiefs stärken. Ein Bruch unter dieses Niveau würde die Analogie der niedrigeren Hochs aus 2018 wieder ins Spiel bringen und darauf hindeuten, dass ein weiterer Rückgang möglich…