BitGo teilte am Mittwoch mit, eine Lizenz als Virtual Asset Service Provider (VASP) von der Financial Intelligence Unit Südkoreas (KoFIU) erhalten zu haben. Damit ist das Unternehmen das erste globale Krypto-Unternehmen, das diese regulatorische Hürde nimmt. Die neu gegründete BitGo Korea, unterstützt von Hana Financial Group und SK Telecom, wird institutionellen Kunden und Unternehmenskunden Verwahrungs- und Transferdienste anbieten. BitGo baute die Gesellschaft von Grund auf auf, statt einen bereits lizenzierten Betreiber zu übernehmen.
Warum das wichtig ist
BitGo Korea ergänzt die bestehenden regulierten Einheiten des Unternehmens in den USA, Singapur, Deutschland und Dubai und erweitert damit die globale Präsenz des Unternehmens im Verwahrgeschäft um einen der aktivsten Kryptomärkte der Welt. Die Lizenz kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das koreanische Handelsvolumen im Privatkundensegment so stark eingebrochen ist, dass es die Gewinne von Upbit und Bithumb im ersten Halbjahr belastet, den beiden größten Börsen des Landes. Da der Privatkundenmarkt unter Druck steht, rücken koreanische Institutionen nun als Wachstumsfeld in den Fokus. Gefragt ist Infrastruktur, die Sicherheit auf institutionellem Niveau mit lokaler regulatorischer Einbindung verbindet.
Auswirkungen auf den Markt
BitGo Holdings, das Anfang dieses Jahres mit einer Bewertung von 2 Milliarden Dollar an der New York Stock Exchange gelistet wurde, legte am Mittwoch um 16 % zu, als sich die Nachricht verbreitete. Die Aktien legten im vorbörslichen Handel am Donnerstag um weitere 3,2 % zu. „Koreanische Institutionen suchen nach Infrastruktur, die Sicherheit auf institutionellem Niveau mit lokaler Unterstützung und regulatorischer Abstimmung verbindet“, sagte Abel Seow, Managing Director bei BitGo. Der Greenfield-Ansatz mit Hana Financial und SK Telecom in der Aktionärsstruktur setzt nun den Maßstab dafür, wie ein globaler Verwahrer in den koreanischen Markt eintritt.
Häufig gestellte Fragen
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Welche Lizenz hat BitGo in Südkorea erhalten?
BitGo erhielt eine Lizenz als Virtual Asset Service Provider (VASP) von der Financial Intelligence Unit Südkoreas (KoFIU). Die Lizenz umfasst die Verwahrung und den Transfer virtueller Vermögenswerte für institutionelle Kunden und Unternehmenskunden.
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Wer steht hinter BitGo Korea?
BitGo Korea wird von den strategischen Anteilseignern Hana Financial Group, einer der großen südkoreanischen Finanzholdinggesellschaften, und SK Telecom, dem größten Mobilfunkanbieter des Landes, unterstützt.
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Hat BitGo eine koreanische Börse übernommen oder eine neue Gesellschaft aufgebaut?
BitGo baute BitGo Korea von Grund auf auf und etablierte lokale Sicherheits- und Geldwäschebekämpfungssysteme sowie interne Kontrollsysteme, statt einen bestehenden lizenzierten Betreiber zu übernehmen.
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Wie reagierten die BitGo-Aktien auf die Nachricht?
Die Aktien von BitGo Holdings sprangen am Mittwoch nach Bekanntgabe der Lizenz um 16 % nach oben und legten im vorbörslichen Handel am Donnerstag weitere 3,2 % zu.
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Warum ist die Lizenz in Südkorea für den institutionellen Kryptomarkt wichtig?
Der koreanische Kryptohandel im Privatkundensegment ist so stark eingebrochen, dass er die Gewinne von Upbit und Bithumb, den beiden größten Börsen des Landes, im ersten Halbjahr belastet. Während der Privatkundenmarkt schwächelt, haben Institutionen nun erstmals einen global regulierten Verwahrer mit lokaler…
CoinDesk