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Crypto-Wallets brauchen tokenisierte Assets, sagt Fink

Larry Fink sieht den Wallet-Zugang zu Aktien und Anleihen als nächste institutionelle On-Ramp, wenige Wochen nachdem BlackRocks Kryptofonds rund $30B an Wert verloren und $82M an Gebühren eingebracht haben.

BlackRock-CEO Larry Fink sagte, digitalen Wallets fehle weiterhin ein echter Zugang zu traditionellen Anlageprodukten, und der Vermögensverwalter wolle diese Lücke schließen. Die Äußerungen von dieser Woche zeichnen Wallets als nächste Vertriebsfläche für tokenisierte Aktien, Anleihen und Geldmarkt-Exposure, verwaltet vom größten Vermögensverwalter der Welt.

Warum das wichtig ist

Der Vorstoß kommt zu einem ungewöhnlichen Zeitpunkt. BlackRocks Spot-Bitcoin- und Ether-ETFs verloren in den vergangenen Quartalen zusammen rund $30 Milliarden an Assets, als die Kryptopreise korrigierten. Gleichzeitig nahm die Firma im selben Zeitraum etwa $82 Millionen an Gebühren ein. Der Kontrast unterstreicht einen strukturellen Punkt: BlackRocks Kryptogeschäft ist inzwischen profitabel genug, um die nächste Expansionsphase zu finanzieren. Fink positioniert sie als Schritt, traditionelle Wertpapiere in jene Wallets zu bringen, in denen bereits Token gehandelt werden.

Wallet-nativer Zugang zu tokenisierten Treasuries, Geldmarktfonds und später auch Aktien würde BlackRock ermöglichen, Nutzer dort zu erreichen, wo sie bereits aktiv sind, statt sie über ein Brokerage zu leiten. Zugleich weitet es den Tokenisierungsvorstoß der Firma von institutionellen Schienen auf verbrauchernahe Apps aus.

Marktauswirkung

Tokenisierungsfokussierte Namen und Anbieter von Wallet-Infrastruktur dürften die klarsten kurzfristigen Gewinner sein, falls BlackRock walletseitige Produkte ausrollt. Der Rahmen liefert TradFi zudem eine brauchbare Erzählung, um Stablecoin- und tokenisierte Cashflows wieder an regulierte Fondshüllen anzubinden und so die Lücke zwischen On-Chain-Wallets und klassischem Portfolioaufbau zu verkleinern.

Verwandte Tokens
$BTC $ETH

Häufig gestellte Fragen

  1. Was sagte Larry Fink über Crypto-Wallets?

    Fink sagte, digitale Wallets hätten bislang nur sehr wenig Zugang zu traditionellen Anlageprodukten. BlackRock wolle das ändern, indem tokenisierte Aktien, Anleihen und Geldmarkt-Exposure in Wallet-Apps gebracht werden.

  2. Wie viel haben BlackRocks Kryptofonds zuletzt verloren?

    BlackRocks Spot-Bitcoin- und Ether-ETFs verloren in den vergangenen Quartalen zusammen rund $30 Milliarden an Assets, als die Kryptopreise korrigierten.

  3. Wie viel an Gebühren verdiente BlackRock mit diesen Fonds?

    BlackRock nahm mit seinen Krypto-ETFs etwa $82 Millionen an Gebühren ein, während die Assets im selben Zeitraum um rund $30 Milliarden fielen.

  4. Was schlägt BlackRock für Wallets vor?

    BlackRock positioniert sich dafür, tokenisierte traditionelle Wertpapiere, darunter Aktien, Anleihen und Geldmarktfonds, direkt in Krypto-Wallet-Apps bereitzustellen, in denen Nutzer bereits Token verwahren.

  5. Wer profitiert, wenn BlackRock walletseitige Tokenisierung ausrollt?

    Wallet-Entwickler und Anbieter von Tokenisierungsinfrastruktur sind die klarsten kurzfristigen Gewinner, neben TradFi-Akteuren, die Stablecoin- und tokenisierte Cashflows in regulierte Fondsprodukte einbetten wollen.

Quellenangabe
Aggregiert von CryptoSlate · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 1h
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