BlackRocks Produkte für digitale Assets fielen zum Ende des zweiten Quartals von $79.6 Milliarden ein Jahr zuvor auf $48.8 Milliarden, ein Rückgang um 39%, der eine darunterliegende Geschichte anhaltender institutioneller Nachfrage verdeckt. Das Unternehmen verzeichnete in den vergangenen zwölf Monaten $15.1 Milliarden an Nettzuflüssen, doch $45.8 Milliarden an Marktwertverlusten über die Krypto-Bestände hinweg überlagerten jeden Dollar frischen Kapitals und noch mehr.
Die Schwäche reichte bis in Q2 selbst hinein, als BlackRocks Produkte für digitale Assets $3.1 Milliarden an Nettoabflüssen verbuchten. Bitcoin führte die Abwärtsbewegung bei den Preisen an, und der Krypto-ETF-Komplex des Unternehmens bleibt eng an Spot-Bewegungen gebunden, statt als eigenständiger Wachstumsmotor zu funktionieren.
Warum das wichtig ist
Der Kontrast im eigenen Ergebnisbericht von BlackRock ist das eigentliche Signal. Das unternehmensweite AUM erreichte mit $15.3 Billionen einen Rekord, gestützt auf $192 Milliarden an quartalsweisen Nettzuflüssen, und das bereinigte EPS von $13.91 übertraf bei einem Umsatz von $7.08 Milliarden die Schätzungen der Wall Street. Krypto ist der eine Bereich, der schrumpft, während der Rest der Plattform weiter wächst. Das Management setzt dennoch weiter darauf: BlackRock peilt bis 2030 jährliche Krypto-Erlöse von $500 Millionen an, mehr als das Zehnfache der rund $40 Millionen, die das Unternehmen derzeit aus Basisgebühren und Wertpapierleihe verbucht.
Die Strategie wird breiter, nicht defensiver. Neben den 2024 gestarteten Spot-Bitcoin- (IBIT) und Ether-ETFs (ETHA) brachte das Unternehmen den iShares Bitcoin Income ETF (BITY) auf den Markt, eine Covered-Call-Ertragsstruktur auf Bitcoin-Exposure. BlackRock verwaltet zudem rund $60 Milliarden der Reserven von Circle, etwa ein Viertel des $300 Milliarden schweren Stablecoin-Markts, und CFO Martin Small bezeichnete 5 Milliarden Krypto-Wallets als Vertriebskanal für traditionelle Modellportfolios und tokenisierte Produkte. „Wir wollen einen nativen Asset-Manager für digitale Wallets aufbauen“, sagte Small in der Telefonkonferenz.
Marktauswirkung
Der AUM-Rückgang um 39% erinnert daran, dass Flussdaten und Preisdaten unterschiedliche Geschichten über die Gesundheit von ETFs erzählen. Die Nettzuflüsse blieben über das Jahr positiv, obwohl Bewertungsverluste die Schlagzeile dominierten, und der Nettoabfluss von $3.1 Milliarden in Q2 ist das erste Zeichen von Kapitulation innerhalb des Komplexes.
Häufig gestellte Fragen
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Wie stark ist BlackRocks Krypto-AUM im vergangenen Jahr gefallen?
Produkte für digitale Assets fielen laut BlackRocks Ergebnisbericht zum Ende von Q2 von $79.6 Milliarden ein Jahr zuvor auf $48.8 Milliarden, ein Rückgang von rund 39%.
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Verzeichneten BlackRocks Krypto-ETFs in diesem Zeitraum Zu- oder Abflüsse?
Das Unternehmen verbuchte in den vergangenen zwölf Monaten $15.1 Milliarden an Nettzuflüssen, doch allein in Q2 gab es $3.1 Milliarden an Nettoabflüssen aus Produkten für digitale Assets.
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Warum fiel das Krypto-AUM, obwohl die Zuflüsse positiv waren?
$45.8 Milliarden an Marktwertverlusten über die Krypto-Bestände hinweg überwogen die $15.1 Milliarden an Nettzuflüssen und trieben den AUM-Rückgang von 39%.
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Welches Umsatzziel hat BlackRock für sein Krypto-Geschäft?
BlackRock peilt bis 2030 jährliche Krypto-Erlöse von $500 Millionen an, mehr als das Zehnfache der rund $40 Millionen, die das Unternehmen derzeit mit Basisgebühren und Wertpapierleihe erzielt.
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Welche neuen Krypto-Produkte hat BlackRock aufgelegt?
Neben dem Spot-Bitcoin-ETF IBIT und dem Spot-Ether-ETF ETHA führte das Unternehmen den iShares Bitcoin Income ETF (BITY) ein, eine Covered-Call-Ertragsstruktur auf Bitcoin-Exposure, und verwaltet etwa $60 Milliarden der Stablecoin-Reserven von Circle.