Die Blockchain Association fordert die SEC auf, die 2005 im Rahmen der Regulation NMS eingeführten Regeln 611 und 610(e) aufzuheben. In einem Schreiben vom Montag erklärte die Gruppe, die Regeln hätten ihre Ziele verfehlt und den Marktteilnehmern erhebliche, unnötige Kosten auferlegt. Sie argumentierte, die Tokenisierung verstärke den Änderungsbedarf, da die Märkte schneller, stärker automatisiert und enger miteinander vernetzt würden. Regel 611 schützt vor Trade-throughs bei NMS-Aktien, während Regel 610(e) gesperrte und gekreuzte Quotierungen einschränkt.
Warum das wichtig ist
Der Vorschlag geht über die technische Infrastruktur des Aktienmarkts hinaus. Der Verband zufolge hemmen die Regeln eine tokenisierte Marktinfrastruktur, in der traditionelle Vermögenswerte auf öffentlichen Blockchains abgebildet werden können. Der Verband forderte die SEC auf, bei der Bewertung von Transaktionen die Vorteile tokenisierter Wertpapiere zu berücksichtigen, statt sich auf einen Rahmen zu stützen, der für die Marktbedingungen von 2005 entwickelt wurde.
Die Gruppe forderte die SEC außerdem auf, die Leitlinien zur bestmöglichen Ausführung zu modernisieren und die Ausführung onchain als regelkonformen Weg zu einem fairen und effizienten Handel anzuerkennen. Damit erhielten Märkte auf öffentlichen Blockchains einen klareren Platz im regulatorischen Rahmen.
Marktauswirkungen
Die SEC schlug im Juni vor, beide Regeln aufzuheben, und die öffentliche Kommentierungsfrist endete am Montag. Das Schreiben signalisiert zusätzliche Unterstützung aus der Branche für eine Fortsetzung des Vorhabens, doch das unmittelbare Signal ist eine regulatorische Positionierung und keine endgültige Regeländerung.
Krypto- und Marktinfrastrukturinvestoren werden darauf achten, ob die SEC die Ausführung auf öffentlichen Blockchains als mit fairen und effizienten Märkten vereinbar anerkennt. Ein einfacheres Regelwerk könnte die Hürden für tokenisierte Märkte senken, während Anforderungen an Ausführung und Compliance bestimmen werden, wie viel Aktivität onchain verlagert wird.
Häufig gestellte Fragen
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Was regeln die SEC-Regeln 611 und 610(e)?
Regel 611 schützt NMS-Aktien vor Trade-throughs, während Regel 610(e) die Anzeige gesperrter und gekreuzter Quotierungen einschränkt.
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Wann traten die fraglichen SEC-Regeln in Kraft?
Die Regeln 611 und 610(e) wurden 2005 im Rahmen der Regulation NMS eingeführt.
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Warum unterstützt die Blockchain Association die Aufhebung der Regeln?
Die Gruppe sagt, die Regeln hätten ihre Ziele verfehlt und den Marktteilnehmern erhebliche, unnötige Kosten auferlegt. Außerdem argumentiert sie, dass schnellere, stärker automatisierte Märkte und die Tokenisierung das Argument für eine Änderung verstärken.
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Welche weiteren Änderungen fordert die Gruppe von der SEC?
Sie will, dass die SEC die Leitlinien zur bestmöglichen Ausführung modernisiert und die Ausführung onchain als regelkonformen Weg zu fairem und effizientem Handel anerkennt.
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Wie ist der Stand des NMS-Vorschlags der SEC?
Die SEC schlug im Juni vor, beide Regeln aufzuheben, und die öffentliche Kommentierungsfrist endete am Montag. Das Schreiben der Blockchain Association spricht sich für ein weiteres Vorgehen aus.
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