Michael Saylor sagte am 20. Oktober im Schwab Network, dass Strategy' Kernprodukt nicht die eigene Aktie sei, sondern das ausgegebene digitale Kreditgeschäft. Das Unternehmen wandle Bitcoin in dividendentragende Instrumente um, die auf die Cashflow-Bedürfnisse einer anderen Anlegerklasse zugeschnitten seien, so Saylor, der MSTR als „nur ein Nebenprodukt" dieses Geschäfts bezeichnete.
Saylor argumentierte, dass die Stützung der Kurse dieser Kreditprodukte und ihre Rückführung Richtung Nennwert es Strategy ermögliche, weiterhin neue Produkte mit einer Prämie zum Nettoinventarwert auszugeben. Genau deshalb, so Saylor, setze das Unternehmen Kapital ein, um seine Vorzugsaktien zurückzukaufen.
Zugleich zog er eine klare Grenze um die These: Scheitere das Kreditgeschäft, sei Strategy schlicht ein Bitcoin-Holdingunternehmen.
Häufig gestellte Fragen
-
Was sagt Saylor, welches Strategy' tatsächliches Produkt ist?
Im Schwab Network erklärte er, Strategy' Produkt sei digitales Kreditgeschäft: Das Unternehmen wandelt Bitcoin in dividendenzahlende Instrumente für Anleger mit Cashflow-Bedarf um. Die MSTR-Aktie nannte er ein Nebenprodukt dieses Geschäfts.
-
Warum kauft Strategy seine Vorzugsaktien zurück?
Nach Saylor ermöglicht die Stützung der Kurse der Kreditprodukte und ihre Rückführung zum Nennwert dem Unternehmen, weiter neue Instrumente auszugeben und eine Prämie zum Nettoinventarwert zu erzielen. Deshalb fließt Kapital in Rückkäufe von Vorzugsaktien.
-
Was geschieht mit Strategy, wenn das digitale Kreditgeschäft scheitert?
Saylor sagte, funktioniere das Kreditgeschäft nicht, sei Strategy schlicht ein Bitcoin-Holdingunternehmen, dessen Wert an den BTC-Beständen hänge statt an der Kredit-Sparte.
-
Wann und wo äußerte Saylor diese Kommentare?
Er machte die Aussagen in einem Interview mit dem Schwab Network am 20. Oktober 2026.
-
Wie wandelt Strategy Bitcoin in Kreditprodukte um?
Nach Saylers Darstellung nutzt das Unternehmen seine Bitcoin-Bestände zur Besicherung von dividendenzahlenden digitalen Kreditinstrumenten, die für andere Anleger als Aktionäre gedacht sind. So entstehen ertragsbasierte Produkte statt reiner Aktienexposure.