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BTC-Bottom bestätigt: Samson Mow warnt vor Q4-Tief-Prognosen

Mows These stützt sich darauf, dass das Halving im April 2024 nur 37 Tage nach dem vorherigen Allzeithoch stattfand, ein Bruch mit dem Vierjahreszyklus, den andere Analysten noch nicht als ausreichenden Beleg für den Boden sehen.

BTC-Bottom bestätigt: Samson Mow warnt vor Q4-Tief-Prognosen
BTC-Bottom bestätigt: Samson Mow warnt vor Q4-Tief-Prognosen
BTC-Bottom bestätigt: Samson Mow warnt vor Q4-Tief-Prognosen
BTC-Bottom bestätigt: Samson Mow warnt vor Q4-Tief-Prognosen

Samson Mow, der frühere Chief Strategy Officer von Blockstream und einer der lautesten Zyklusbullen rund um Bitcoin, erklärte am Sonntag, der Bitcoin-Bottom sei bereits erreicht. Er begründete dies damit, dass sich der traditionelle Vierjahres-Halving-Zyklus beschleunigt habe, nachdem das vorangegangene Allzeithoch 37 Tage vor dem Halving im April 2024 erreicht worden war.

Mow verstand seinen Aufruf als direkte Erwiderung auf Analysten, die weiterhin ein Tief im vierten Quartal erwarten. „Ich finde es ungemein interessant, wie manche Leute so sicher sind, dass der Boden in vier Monaten kommt, nur wegen ‚Zyklen‘“, schrieb er auf X. „Aber wir hatten 37 Tage vor dem Halving ein ATH, also sollte man, selbst wenn man an Zyklen glaubt, logischerweise folgern, dass sich die Zyklen beschleunigt haben. Der Boden ist erreicht.“

Warum es zählt

Die Zyklusfrage ist inzwischen die zentrale technische Debatte rund um Bitcoin. Mow ist nicht der Erste, der argumentiert, dass sich das Vierjahresmuster verschoben hat. Mehrere Analysten verwiesen auf die institutionelle Nachfrage nach dem Start der US-Spot-Bitcoin-ETFs als Grund dafür, dass sich der Verlauf nach dem Halving verkürzen könnte. Andere sagen, ein einzelner früher Datenpunkt aus dem Zyklus reiche nicht aus, um eine Dekade an Präzedenzfällen beiseitezulegen, und dass das Spielbuch für Bärenmärkte weiter gelte, solange der Preis nicht das Gegenteil beweise.

Marktauswirkungen

Die Gegenprognosen gruppieren sich zwischen $40.000 und $55.000. Markus Thielen, Gründer von 10x Research, verortete einen Boden bei $55.000 zwischen August und Oktober. Arthur Hayes, Mitgründer von BitMEX, fiel mit einem Ziel von rund $40.000 innerhalb von sechs Monaten bärischer aus. James Van Straten, Senior Analyst bei CoinDesk, stützte sich auf den 200-Wochen-Durchschnitt und erklärte, Bitcoin müsse möglicherweise noch um 15 Prozent oder mehr fallen. Der Bereich von $50.000 bis $54.000 sei das nächste entscheidende Schlachtfeld. Er wies darauf hin, dass Bitcoin in diesem Zyklus noch nicht unter seinen Realisierungspreis gehandelt wurde, ein Niveau, das jeder frühere Bärenmarkt vor dem Boden touchiert habe. Omkar Godbole, Marktanalyst bei CoinDesk, las an den 50-Wochen- und 100-Wochen-Simple-Moving-Averages einen sich anbahnenden Bear Cross ab, ein Muster, das historisch mit Böden zusammenfiel und das einige schon vor Mows Aufruf als bullisch deuteten.

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$BTC

Häufig gestellte Fragen

  1. Warum glaubt Samson Mow, dass der Bitcoin-Bottom bereits erreicht ist?

    Mow argumentiert, dass sich der Vierjahres-Halving-Zyklus beschleunigt hat. Er verweist darauf, dass das vorherige Allzeithoch 37 Tage vor dem Halving im April 2024 erreicht wurde. Das verkürze den Zyklus und ziehe das Tief nach dem Halving gegenüber klassischen Modellen nach vorn.

  2. Welche Analysten widersprechen Mows Bitcoin-Bottom-Prognose?

    Markus Thielen von 10x Research sieht einen Boden bei $55.000 zwischen August und Oktober. Arthur Hayes peilt rund $40.000 innerhalb von sechs Monaten an. James Van Straten von CoinDesk schreibt, Bitcoin müsse möglicherweise noch um 15 Prozent oder mehr fallen, mit $50.000 bis $54.000 als nächstem entscheidenden…

  3. Was ist der Bear Cross auf den wöchentlichen Moving Averages von Bitcoin?

    Ein Bear Cross entsteht, wenn ein kürzerer Moving Average, hier der 50-Wochen-, unter einen längeren, den 100-Wochen-Durchschnitt, fällt. Omkar Godbole von CoinDesk stellte fest, dass sich die 50-Wochen-Linie der 100-Wochen-Linie nähert. Ähnliche Konstellationen fielen historisch mit Bitcoin-Zyklustiefs zusammen.

  4. Was sagt der 200-Wochen-Durchschnitt über den Bitcoin-Boden aus?

    James Van Straten von CoinDesk nutzt den 200-Wochen-Durchschnitt als Anker und schreibt, ein Test dieser Linie verweise auf den Bereich $50.000 bis $54.000 als nächstes entscheidendes Schlachtfeld. Möglicherweise sei ein Rückgang von 15 Prozent oder mehr nötig, um den Boden zu markieren.

  5. Wurde Bitcoin in diesem Zyklus bereits unter seinem Realisierungspreis gehandelt?

    Nein. Van Straten wies darauf hin, dass Bitcoin in jedem großen Bärenmarkt seit 2011 vor dem Zyklusboden zeitweise unter seinem Realisierungspreis notierte. Im laufenden Zyklus ist das noch nicht eingetreten.

Quellenangabe
Aggregiert von CoinDesk · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 1h
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