Eine Rückkehr zu lockerer Geldpolitik ist eine der Möglichkeiten, die Menschen wieder für Krypto zu interessieren, doch das ist derzeit nicht das Basisszenario. Das größere Risiko sind Zinserhöhungen, nicht Senkungen. Anhaltend hohe Zinsen und quantitative Straffung treffen zuerst den spekulativeren Rand der Risikokurve, weshalb Altcoins zuerst eingebrochen sind und Bitcoin seit acht oder neun Monaten Schwäche zeigt.
Warum das wichtig ist
Krypto liegt weiter oben auf der Risikokurve als die meisten anderen Märkte und nimmt daher den Schmerz einer straffen Geldpolitik früher auf als Aktien. Die Lesart ist: Solange der KI-Trade nicht aufhört zu funktionieren und die Aktienmärkte in Schwäche mitreißt, fehlt der Fed der politische Deckmantel für eine Wende. Ende Q3 oder Anfang Q4 könnte sich diese Aktienschwäche zeigen, und erst dann wird ein Gespräch über Zinssenkungen möglich.
Auswirkungen auf den Markt
Die strukturelle Einordnung setzt Altcoins an die Spitze der Schwächephase, Bitcoin eine Stufe dahinter und Aktien noch weiter hinten. Solange sich diese Reihenfolge nicht umkehrt, steckt die gesamte Branche in einem Regime fest, in dem lockere Geldpolitik der fehlende Katalysator und straffe Geldpolitik die Arbeitsannahme ist.
Häufig gestellte Fragen
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Warum sind Altcoins in einem straffen Zinsregime schwächer als Bitcoin?
Altcoins liegen weiter oben auf der Risikokurve als Bitcoin. Anhaltend hohe Zinsen und quantitative Straffung treffen den spekulativeren Rand des Marktes zuerst, daher sind Altcoins eingebrochen, bevor BTC Schwäche zeigte.
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Wie lange zeigt Bitcoin bereits Schwäche?
Bitcoin zeigt laut der Einordnung in der Quelle seit ungefähr acht oder neun Monaten Schwäche.
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Was würde die Fed zu einer Wende hin zu Zinssenkungen zwingen?
Schwäche am Aktienmarkt Ende Q3 oder Anfang Q4, insbesondere wenn der KI-Trade aufhört zu funktionieren, ist der Katalysator, der der Fed am ehesten den politischen Deckmantel für eine Wende gibt.
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Warum ist der KI-Trade für Krypto relevant?
Solange der KI-Trade funktioniert, bleiben Aktien gestützt und die Fed hat keinen Grund für Zinssenkungen. Damit bleibt die straffe Geldpolitik bestehen, was den Druck auf risikoreiche Anlagen einschließlich Krypto aufrechterhält.
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Ist eine Zinserhöhung derzeit wahrscheinlicher als eine Zinssenkung?
Ja, die Quelle sagt explizit, dass das Basisszenario mehr Sorge vor Zinserhöhungen als vor Zinssenkungen ist, ohne Aussicht auf lockerere Geldpolitik.