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BTC- und ETH-ETF-Abflüsse verschärfen Krypto-Flaute

Wintermute zufolge hängt eine Erholung von stabilen Renditen langfristiger US-Staatsanleihen und positiven Zuflüssen in Spot-ETFs ab. Solange die langfristigen Renditen hoch bleiben, ist BTC anfällig.

BTC- und ETH-ETF-Abflüsse verschärfen Krypto-Flaute
BTC- und ETH-ETF-Abflüsse verschärfen Krypto-Flaute

Wintermute zufolge schwindet die Unterstützung durch Kapitalströme im Kryptomarkt: US-Spot-ETFs auf BTC und ETH verzeichneten wöchentliche Nettoabflüsse von 679 Millionen beziehungsweise 542 Millionen US-Dollar. BTC fiel um 3,2 %, ETH um 7,0 %. Bei BTC-ETFs erreichten die Abflüsse den höchsten Wochenwert seit Ende Juni.

Warum das wichtig ist

Aktien werden weiterhin von den Gewinnerwartungen gestützt, doch der Kryptomarkt steht vor einem schwächeren Kapitalflussumfeld. Wintermute zufolge setzt eine nachhaltige Erholung voraus, dass sich die Renditen langfristiger US-Staatsanleihen stabilisieren und die Zuflüsse in Spot-ETFs wieder positiv werden.

Langfristig bleibt das Unternehmen dem Kryptomarkt gegenüber positiv eingestellt, doch die kurzfristige Lage ist fragiler. Anhaltende Abflüsse könnten die großen Assets weiter belasten und breiten Marktrallys den Rückhalt nehmen.

Auswirkungen auf den Markt

Wintermute zufolge bleibt BTC anfällig für Volatilität und Kursverluste, bis sich die Kapitalströme verbessern. Bei Rallys weniger hochwertiger Altcoins rät das Unternehmen ebenfalls zur Vorsicht, da ihnen die gleiche Unterstützung durch Kapitalflüsse fehlt.

Vorsichtiger würde das Unternehmen, wenn die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihe über 5,64 % steigt oder BTC wiederholt daran scheitert, die Marke von 82.500 US-Dollar zu überschreiten. Diese Schwellenwerte bieten Anlegern zwei Anhaltspunkte, um zu verfolgen, ob der makroökonomische Druck und die schwache ETF-Nachfrage zunehmen.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Wie hoch waren die Abflüsse aus BTC- und ETH-ETFs in der vergangenen Woche?

    US-Spot-ETFs auf BTC verzeichneten Nettoabflüsse von 679 Millionen US-Dollar, Spot-ETFs auf ETH von 542 Millionen US-Dollar.

  2. Wie entwickelten sich BTC und ETH im Wochenverlauf?

    Im von Wintermute analysierten Zeitraum fiel BTC um 3,2 %, ETH um 7,0 %.

  3. Warum macht Wintermute die Erholung des Kryptomarkts von den Renditen der US-Staatsanleihen abhängig?

    Wintermute zufolge setzt eine nachhaltige Erholung stabile Renditen langfristiger US-Staatsanleihen sowie eine Rückkehr zu positiven Zuflüssen in Spot-ETFs voraus.

  4. Was würde Wintermute bei Kryptowährungen vorsichtiger stimmen?

    Das Unternehmen würde vorsichtiger, wenn die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihe 5,64 % übersteigt oder BTC wiederholt nicht über 82.500 US-Dollar ausbricht.

  5. Wie beurteilt Wintermute Rallys bei weniger hochwertigen Altcoins?

    Wintermute rät bei Rallys weniger hochwertiger Altcoins zur Vorsicht, solange dem Kryptomarkt eine stärkere Unterstützung durch Kapitalströme fehlt.

Quellenangabe
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