Das U.S.-Repräsentantenhaus hat den Kids Internet and Digital Safety Act am 29. Juni mit 267 zu 117 Stimmen verabschiedet, ein Paket rund um den Kids Online Safety Act, das nun im Senat liegt und noch in diesem Monat im Handelsausschuss beraten werden soll. In einer Kolumne für CoinDesk argumentiert Frederik Gregaard, CEO der Cardano Foundation, dass das Altersverifikationsdesign des Gesetzes einen strukturellen Fehler hat: Wenn Plattformen für Schäden an Minderjährigen haften, drängt sie das zu Identitätsanbietern, unabhängig davon, ob Verifikation ausdrücklich vorgeschrieben ist.
Warum das wichtig ist
Gregaard stützt seine Warnung auf zwei frühere Datenlecks. 2024 legte der Identitätsanbieter AU10TIX, der TikTok und Uber bediente, Führerscheindaten mehr als ein Jahr lang für Hacker offen. 2025 wurde der Altersverifikationsanbieter hinter Discord kompromittiert, wodurch möglicherweise 70.000 staatliche Ausweise offengelegt wurden. Er wertet diese Vorfälle als Beleg dafür, dass ein Sicherheitssystem selbst zum Einfallstor für Datenlecks wird, sobald Alterschecks von gespeicherten Identitätsdaten abhängen, und argumentiert, dass AI nach einer Kompromittierung eines Anbieters sowohl die Angriffsgeschwindigkeit als auch das Schadensausmaß erhöht.
Marktauswirkung
Der Beitrag setzt auch einen Produktakzent. Gregaard verweist auf Veridian, das von der Cardano Foundation entwickelt und im Rahmen von Utahs State-Endorsed Digital Identity framework eingesetzt wird, als funktionierendes Modell, mit dem Nutzer nachweisen können, dass sie über oder unter einem bestimmten Alter liegen, ohne andere Daten offenzulegen. Die redaktionelle Linie der Kolumne: Datenminimierung, Speicherfristen und datenschutzwahrende Verifikation sollten der ausdrückliche Prüfmaßstab für KIDS, KOSA und jeden Nachfolger sein, der Kindersicherheit mit Identitätsinfrastruktur verknüpft.
Häufig gestellte Fragen
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Was ist der KIDS Act und was bewirkt er?
Der Kids Internet and Digital Safety Act wurde am 29. Juni mit 267 zu 117 Stimmen vom U.S.-Repräsentantenhaus verabschiedet und ist als Paket rund um den Kids Online Safety Act angelegt. Er liegt nun im Senat, wo in diesem Monat eine Beratung im Handelsausschuss erwartet wird.
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Warum hält der CEO der Cardano Foundation Altersverifikation für riskant?
Frederik Gregaard argumentiert, dass die Haftung von Plattformen für Schäden an Minderjährigen sie auch ohne ausdrückliche Pflicht zu Identitätsanbietern drängt. Er nennt das AU10TIX-Datenleck von 2024, das Führerscheindaten mehr als ein Jahr lang offenlegte, sowie ein Discord-Datenleck bei der Altersverifikation im…
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Was ist Veridian und wie funktioniert es in Utah?
Veridian ist ein digitales Identitätsprodukt der Cardano Foundation, das im Rahmen von Utahs State-Endorsed Digital Identity framework eingesetzt wird. Es ermöglicht Nutzern nachzuweisen, dass sie über oder unter einem bestimmten Alter liegen, ohne weitere persönliche Daten offenzulegen, was Gregaard als…
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Verlangt der KIDS Act Altersverifikation?
Der Gesetzentwurf schreibt Altersverifikation nicht direkt vor. Gregaard argumentiert jedoch, dass die Haftungsstruktur Plattformen trotzdem dorthin drängt, weil es für die meisten Unternehmen die günstigere Alternative ist, die rechtliche Unsicherheit darüber zu vermeiden, wer minderjährig ist.
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Wie geht es mit KOSA im Senat weiter?
Die KOSA-Autoren, der Demokrat Richard Blumenthal und die Republikanerin Marsha Blackburn, haben die Version des Repräsentantenhauses abgelehnt und drängen auf ein strengeres Gesetz, teils durch die Verknüpfung mit einem bundesweiten Vorrang gegenüber einzelstaatlichen AI-Gesetzen. Eine Beratung im Handelsausschuss…