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CFTC wegen Genehmigung von Aktien-Perpetuals verklagt

Der Fall prüft, welcher Aufsicht Perpetual-Kontrakte auf Aktien unterliegen. Ein früherer Vorstoß der CFTC, den Weg für Krypto-Perpetuals freizumachen, wird bereits separat von der CME Group angefochten.

CFTC wegen Genehmigung von Aktien-Perpetuals verklagt
CFTC wegen Genehmigung von Aktien-Perpetuals verklagt
CFTC wegen Genehmigung von Aktien-Perpetuals verklagt
CFTC wegen Genehmigung von Aktien-Perpetuals verklagt

Die Capital Markets Alliance hat die CFTC am Dienstag vor einem Bundesgericht verklagt und will die neu angekündigte Genehmigung von Perpetual-Futures auf einzelne Aktien blockieren. Die Gruppe, der nach eigenen Angaben Cboe, Citadel Securities und die Healthy Markets Association angehören, argumentiert, die Produkte fielen in den Zuständigkeitsbereich der SEC. Die Klage wurde am selben Tag eingereicht, an dem die CFTC ihre Richtlinie bekannt gab.

Warum das wichtig ist

Im Streit geht es um die rechtliche Einordnung der Kontrakte. Die Allianz argumentiert, Aktien-Perpetuals seien wertpapierbasierte Swaps und keine Futures. Außerdem habe die CFTC gegen den Administrative Procedure Act verstoßen, weil sie weder ihre Richtlinie erläutert noch mit einer früheren Position der Behörde in Einklang gebracht habe. Auch die American Securities Association kritisierte den Schritt. Sie erklärte, damit würden die SEC und die vom Kongress beschlossenen Beschränkungen für den Verkauf wertpapierbasierter Swaps an Privatanleger umgangen.

Mit ihrer Richtlinie überträgt die CFTC einen Ansatz auf traditionelle Wertpapiere, den sie zuvor bei Krypto-Perpetuals angewandt hatte. Der Vorsitzende Mike Selig bezeichnete die Regelung für Aktien als Fortführung der früheren Öffnung für Perpetual-Futures auf digitale Rohstoffe. Diese Richtlinie zu Krypto-Perpetuals war rund fünf Monate zuvor eingeführt und ebenfalls vor Gericht angefochten worden. Die CME Group argumentiert dabei, Kontrakte ohne Enddatum seien Swaps und keine Futures.

Auswirkungen auf den Markt

Der Fall rückt die Grenzen der Aufsicht durch CFTC und SEC im Markt für Perpetual-Produkte in den Mittelpunkt. Die Klage zielt darauf ab, die Richtlinie zu Aktien-Perpetuals aufzuheben. Aus den vorliegenden Informationen geht jedoch weder ein Gerichtsurteil noch eine Aussetzung der Richtlinie hervor. Eine Änderung der rechtlichen Einordnung könnte beeinflussen, ob diese Kontrakte in den USA angeboten werden dürfen und welche Aufsichtsbehörde für sie zuständig ist.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Was soll das Gericht nach dem Willen der Capital Markets Alliance tun?

    Die Allianz will die CFTC-Richtlinie aufheben, die Perpetual-Futures auf einzelne Aktien genehmigt.

  2. Warum sollten Aktien-Perpetuals laut Allianz der SEC-Aufsicht unterliegen?

    Sie argumentiert, die Kontrakte seien wertpapierbasierte Swaps statt Futures und fielen daher in die Zuständigkeit der SEC.

  3. Welchen Verstoß gegen Verfahrensrecht wirft die Klage der CFTC vor?

    Die Allianz wirft der CFTC vor, gegen den Administrative Procedure Act verstoßen zu haben, weil sie ihre Richtlinie nicht erläutert oder mit einer früheren Behördenposition in Einklang gebracht habe.

  4. Wie hängt der Fall zu Aktien-Perpetuals mit Krypto-Perpetual-Futures zusammen?

    Die CFTC überträgt mit ihrer Richtlinie zu Aktien einen Ansatz, den sie zuvor bei Krypto-Perpetuals angewandt hatte. Auch diese frühere Richtlinie wurde von der CME Group separat verklagt.

  5. Was argumentiert die CME Group in ihrer separaten Klage?

    CME argumentiert, Perpetual-Kontrakte ohne Enddatum seien Swaps und keine Futures und sollten daher anders reguliert werden.

Quellenangabe
Aggregiert von CoinDesk · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 1d
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