Senatorin Cynthia Lummis trat am Mittwoch im Senat auf, um auf eine Abstimmung über den Clarity Act zu drängen, den parteiübergreifenden Marktstruktur-Gesetzentwurf, den sie seit 2022 mit Senatorin Kirsten Gillibrand ausarbeitet. Der 616 Seiten umfassende Entwurf passierte den Bankenausschuss des Senats im Mai mit 15 zu 9 Stimmen parteiübergreifend, und die jüngste Verhandlungsrunde brachte einen neuen Ethikvorschlag hervor, vermittelt von den Senatoren Tom Tillis und Ruben Gallego, der heute Morgen an das Weiße Haus geschickt wurde. Die Reaktion des Weißen Hauses dürfte entscheiden, ob der Senat nächste Woche zur Plenarabstimmung übergeht.
Warum das wichtig ist
Der Clarity Act ist das wichtigste Gesetzesvehikel, um die Aufsicht über digitale Vermögenswerte zwischen SEC und CFTC aufzuteilen, Stablecoin-Regeln festzulegen und schärfer gegen Mixer, Tumbler und Krypto-Geldautomaten vorzugehen. Nach 11 Monaten Verhandlungen hat der Entwurf bereits den Großteil der Forderungen der Demokraten aufgenommen, und das jüngste Ethikpaket soll Berichten zufolge eine Rolle für die Generalstaatsanwälte der Bundesstaaten vorsehen, was eine Priorität der Demokraten war. Eine echte Plenarabstimmung wäre der nächste Schritt, den US-Gesetzgebung zur Krypto-Marktstruktur seit der Verabschiedung des FIT21-Entwurfs im Repräsentantenhaus 2024 je an eine Annahme herangebracht hat.
Marktauswirkungen
Der Fortschritt des Gesetzes fällt mit bekannten makroökonomischen und institutionellen Rückenwinden zusammen. Die US-Geldmenge M2 erreichte mit $23.155 Billionen ein neues Allzeithoch, mehr als 279% höher als 2004, während das BIP um 171% stieg. Diese Lücke sehen Bullen als strukturelles Argument für knapp begrenzte Assets wie Bitcoin. Spaniens größte Bank, Banco Santander, meldete separat eine Position von $4,3 Millionen in Spot-Bitcoin-ETFs und reiht sich damit in die wachsende Liste von TradFi-Bilanzen mit BTC-Exposure ein. Die Kombination aus gesetzgeberischem Momentum, wachsender M2-Geldmenge und Spot-ETF-Allokation auf Bankebene ist das bullishe Dreifachsignal, auf das der Markt derzeit handelt.
Häufig gestellte Fragen
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Was ist der Clarity Act und was würde er bewirken?
Der Clarity Act ist ein 616 Seiten umfassender parteiübergreifender Marktstruktur-Gesetzentwurf, der die Aufsicht über digitale Vermögenswerte zwischen SEC und CFTC aufteilt, Stablecoin-Regeln festlegt und Verbraucherschutzbestimmungen zu Mixern, Tumblern und Krypto-Geldautomaten enthält.
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Wer sind Tillis und Gallego, und was haben sie an das Weiße Haus geschickt?
Die Senatoren Tom Tillis (R) und Ruben Gallego (D) vermittelten den jüngsten Ethikvorschlag zum Clarity Act und schickten ihn heute Morgen an das Weiße Haus. Berichten zufolge enthält er eine Rolle für die Generalstaatsanwälte der Bundesstaaten, eine Priorität der Demokraten.
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Wann könnte der Senat über den Clarity Act abstimmen?
Berichten zufolge könnte es bereits nächste Woche zu einer Plenarabstimmung kommen, wenn das Weiße Haus die jüngste Fassung absegnet. Der Entwurf passierte den Bankenausschuss des Senats bereits im Mai mit 15 zu 9 Stimmen.
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Warum drängt Senatorin Lummis so stark auf das Gesetz?
Lummis arbeitet seit ihrem Senatssieg 2020 an Gesetzgebung für digitale Vermögenswerte, als Wyomings Parlament Washington bereits Jahre voraus war. Ihr erklärtes Ziel ist, US-Unternehmen für digitale Vermögenswerte im Land zu halten und nach amerikanischen Regeln zu regulieren.
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Wie stützt das Makroumfeld derzeit den bullishen Krypto-Case?
Die US-Geldmenge M2 erreichte mit $23.155 Bio. ein neues Allzeithoch, mehr als 279% höher als 2004 bei einem BIP-Anstieg von 171%. Spaniens größte Bank, Banco Santander, meldete zudem eine Position von $4,3 Mio. in Spot-Bitcoin-ETFs und verstärkt damit das TradFi-Adoptionssignal.