Die CME Group wird die CFTC wegen deren kürzlich erfolgter US-Genehmigung für Krypto-Perpetual-Futures verklagen, wie der scheidende CEO Terrence Duffy ankündigte. Der Streit folgt auf das grüne Licht der CFTC Ende Mai, das Plattformen wie Kalshi und Coinbase erlaubt, regulierte Perpetual-Futures-Kontrakte anzubieten.
Warum es wichtig ist
Duffy argumentierte, Perpetual Futures sollten nach dem Dodd-Frank Act als Swaps und nicht als gewöhnliche Futures eingestuft werden — eine Unterscheidung, die die Produkte unabhängig von der zugrunde liegenden Struktur über die CME leiten würde. Er verwies zudem auf die Exklusivrechte der CME am relevanten Benchmark-Anbieter als zusätzliches Argument und vertrat die Auffassung, dass jedes an diesen Benchmark geknüpfte Produkt über die CME abgewickelt werden müsse.
Auswirkungen auf den Markt
Der Fall läutet einen strukturellen Kampf darüber ein, wer den Zugang zu den größten US-regulierten Krypto-Derivateschienen kontrolliert. Gibt das Gericht der CME recht, verengt sich das CFTC-Rahmenwerk für Perpetual Futures von Ende Mai faktisch auf einen einzigen Handelsplatz; obsiegt die CFTC, behalten Kalshi, Coinbase und alle künftigen Marktteilnehmer einen parallelen Marktzugang. In jedem Fall wird die Landkarte für institutionelle Krypto-Derivateströme in den USA neu gezeichnet.
Häufig gestellte Fragen
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Warum verklagt die CME die CFTC wegen Perpetual Futures?
Der scheidende CME-CEO Terrence Duffy erklärte, die CFTC-Genehmigung von Ende Mai, die Kalshi und Coinbase regulierte Krypto-Perpetual-Futures erlaubt, kollidiere mit den Exklusivrechten der CME am zugrunde liegenden Benchmark-Anbieter sowie mit der korrekten Einordnung der Produkte nach Dodd-Frank.
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Wie lautet das rechtliche Argument der CME gegen die CFTC-Genehmigung für Perpetual Futures?
Die CME argumentiert, Perpetual Futures seien nach dem Dodd-Frank Act als Swaps und nicht als gewöhnliche Futures zu behandeln, und jedes an ihren exklusiven Benchmark gebundene Produkt müsse unabhängig von seiner Struktur über die CME abgewickelt werden.
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Welche Plattformen erhielten die CFTC-Genehmigung für Perpetual Futures?
Die CFTC-Genehmigung von Ende Mai erlaubte Plattformen wie Kalshi und Coinbase, in den USA regulierte Krypto-Perpetual-Futures-Kontrakte anzubieten.
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Wie könnte die Klage CME gegen CFTC die US-Krypto-Derivate beeinflussen?
Obsiegt die CME, schrumpft das CFTC-Rahmenwerk auf einen einzigen regulierten Handelsplatz; siegt die CFTC, behalten Kalshi, Coinbase und künftige Marktteilnehmer einen parallelen Marktzugang — womit institutionelle Krypto-Derivateströme in jede Richtung neu geformt werden.
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Wer ist Terrence Duffy und warum ist seine Rolle hier relevant?
Terrence Duffy ist der scheidende CEO der CME Group, womit die Klage zu einem prominenten Abgangstatement zur US-Marktstruktur für Krypto-Derivate wird.