Coinbase und Glassnode zufolge bilden die Kryptomärkte möglicherweise einen kurzfristigen Boden, da sich die makroökonomischen Rahmenbedingungen verbessern. Beide Häuser warnen jedoch, dass die Entwicklungen im Nahen Osten die kurzfristige Unsicherheit erhöht halten.
Warum es zählt
Der Net Unrealized Profit/Loss (NUPL) von Bitcoin hat sich von der Fear-Phase in den Optimismus gedreht – ein Wechsel, der historisch den Übergang von Kapitulation zu Akkumulation markiert. Das Stimmungsbild stützt diesen Befund: 75 % der institutionellen und 71 % der nicht-institutionellen Investoren, die befragt wurden, halten BTC inzwischen für unterbewertet. Diese Spreizung deutet darauf hin, dass die Kaufbereitschaft breit gestreut ist und sich nicht auf eine einzelne Anlegergruppe konzentriert.
Auswirkungen auf den Markt
Die Ethereum-Seite des Berichts liefert eine angebotsseitige Bestätigung. Die kurzfristigen ETH-Bestände (unter drei Monaten) sind im Q1 um 38 % gesunken, während das langfristige Angebot (über ein Jahr gehalten) um 1 % gestiegen ist – ein Hinweis darauf, dass Coins aus spekulativen Wallets in längerfristig orientierte Hände wandern. Die Kombination aus verbesserter Stimmung, einem On-Chain-Bodensignal bei Bitcoin und einem reifenden Ethereum-Angebot ist genau jene Cross-Asset-Konvergenz, die Bodenbildungsprozesse in der Regel voraussetzen. Allerdings, so die Autoren des Berichts, halten makroökonomische und geopolitische Katalysatoren weiterhin die Schlüssel zu einem bestätigten Ausbruch in der Hand.
Häufig gestellte Fragen
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Was sagt der Bericht von Coinbase und Glassnode zu einem Krypto-Boden?
Der Bericht kommt zum Schluss, dass die Kryptomärkte angesichts verbesserter makroökonomischer Bedingungen möglicherweise einen kurzfristigen Boden bilden, warnt jedoch, dass die Entwicklungen im Nahen Osten die kurzfristige Unsicherheit hoch halten.
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Was ist der Bitcoin-NUPL und warum ist er relevant?
Der NUPL (Net Unrealized Profit/Loss) hat sich von der Fear-Phase in den Optimismus gedreht – ein Wechsel, der historisch den Übergang von Kapitulation zu Akkumulation in BTC-Zyklen markiert.
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Welcher Anteil der Investoren hält Bitcoin derzeit für unterbewertet?
Laut Bericht betrachten 75 % der institutionellen und 71 % der nicht-institutionellen befragten Investoren BTC als unterbewertet.
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Was ist im Q1 mit dem Ethereum-Angebot passiert?
Die kurzfristigen ETH-Bestände (unter drei Monaten) sind im Q1 um 38 % gesunken, während das langfristige Angebot (über ein Jahr gehalten) um 1 % gestiegen ist – ein Hinweis darauf, dass Coins aus spekulativen Wallets in längerfristig orientierte Hände gewandert sind.
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Welche Risiken könnten einen bestätigten Krypto-Boden verhindern?
Der Bericht hebt makroökonomische Bedingungen und die Entwicklungen im Nahen Osten als die wesentlichen kurzfristigen Katalysatoren hervor, die einen bestätigten Ausbruch aus dem Bodenbildungsprozess verzögern oder ungültig machen könnten.