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Bitcoin: QT-Vergleich mit 2019 – folgt BTC jetzt dem S&P?

Der S&P 500 notiert auf Allzeithochs, während Bitcoin 36 % unter seinem eigenen liegt – eine Divergenz, die sich genauso im Dezember 2019 abspielte, kurz bevor die letzte Krypto-Rallye begann.

Ein Analyst, der für seine Verfolgung der Post-QT-These bekannt ist, argumentiert, dass der Krypto-Bärenmarkt genauso zu Ende geht, wie er Ende 2019 aufgesetzt wurde: Der S&P 500 bricht auf Allzeithochs aus, während Bitcoin deutlich hinterherhinkt. Da der S&P frische Rekorde markiert und Bitcoin rund 36 % unter seinem eigenen Allzeithoch liegt, deutet er das aktuelle Marktbild als nahezu deckungsgleiches Spiegelbild des Dezembers 2019, als der S&P sich in der Price Discovery befand und BTC etwa 60 % unter seinem vorherigen Hoch notierte.

Warum das relevant ist

Die These ruht auf zwei sich überlagernden Zyklen. Die quantitative Straffung in den USA endete im Dezember 2025 – erst die zweite QT-Episode überhaupt – und der Analyst hat das Jahr über einen Normalisierungsdip nach dem QT verfolgt und argumentiert, dass das 2019er Analogon die passende Vorlage ist. Darüber gelegt kommt eine Konjunkturlesart: Der PMI hat gerade seine tiefste Kontraktion aller Zeiten verzeichnet, was er auf eine rekordverdächtige Unterdrückung des Krypto-Zyklus mappt. Die Kombination aus QT-Ende und einer PMI-Wende Richtung Expansion ist in seinem Rahmen der makroökonomische Cocktail, der dem letzten Krypto-Bullenmarkt vorausging.

Marktauswirkungen

Das Argument ist nicht, dass Bitcoin kurz vor einem Ausbruch steht – sondern dass das Schlimmste der Drawdown-Phase möglicherweise vorbei ist. Der Analyst markiert einen möglichen Flush in den unteren $60.000er-Bereich als Teil des Post-QT-Musters. Die S&P-zu-Bitcoin-Divergenz ist das Bild, zu dem er immer wieder zurückkehrt: Sowohl im Dezember 2019 als auch heute sind die traditionellen Märkte euphorisch, während Krypto relativ zu seinem eigenen vorherigen Hoch gebrochen wirkt. Wenn das Analogon hält, löst sich diese Lücke eher dadurch auf, dass Krypto aufholt, als dass Aktien abgeben. Er vermeidet es, ein exaktes Bodendatum zu nennen, und stellt ausdrücklich fest, dass die Verfechter des Vier-Jahres-Zyklus am Ende ebenso recht behalten könnten.

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Häufig gestellte Fragen

  1. Was ist die Post-QT-Dip-These?

    Es ist das Argument, dass Risikoanlagen nach dem Ende eines US-Zinsstraffungszyklus typischerweise weiter nachgeben, bevor sie sich erholen. Die QT-Episode von 2019 dient als Vorlage – der S&P stieß auf neue Hochs, während Bitcoin rund 60 % unter seinem vorherigen Hoch lag, bevor das nächste Krypto-Bein begann.

  2. Wann endete der jüngste QT-Zyklus?

    Laut dem Analysten endete die quantitative Straffung der USA im Dezember 2025. Es war erst die zweite QT-Episode überhaupt; die erste lief von 2017 bis Juli 2019.

  3. Wie weit ist Bitcoin derzeit von seinem Allzeithoch entfernt?

    Der Analyst verortet Bitcoin rund 36 % unter seinem Allzeithoch, während der S&P 500 frische Rekorde markiert. Im Dezember 2019 hingegen lag Bitcoin etwa 60 % unter seinem vorherigen Hoch, während der S&P bereits in der Price Discovery war.

  4. Welche Rolle spielt der PMI in dieser These?

    Der Analyst mappt den Purchasing Managers' Index auf Krypto-Zyklen: Ein expandierender PMI fällt mit Krypto-Bullenmärkten zusammen, ein kontrahierender PMI mit Bärenmärkten. Die jüngste rekordverdächtige PMI-Kontraktion erklärt in seinem Rahmen die Tiefe des aktuellen Krypto-Drawdowns – und eine PMI-Wende Richtung…

  5. Ruft der Analyst ein Bitcoin-Boden aus?

    Nein. Er sagt ausdrücklich, dass die Fraktion des Vier-Jahres-Zyklus am Ende recht behalten könnte, und markiert einen möglichen weiteren Flush in den unteren $60.000er-Bereich als Teil des Post-QT-Musters. Die Behauptung lautet, dass die Drawdown-Phase endet, nicht dass ein präziser Boden erreicht ist.

Quellenangabe
Aggregiert von Crypto Capital Venture · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 47d
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