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DBS und Citi nutzen tokenisierte Einlagen für Wochenend-USD-Zahlung

Die nur Minuten dauernde Überweisung zeigt, dass tokenisierte Einlagen institutionelle Dollarzahlungen über traditionelle Bankzeiten hinaus ermöglichen können, wobei eine breitere Akzeptanz weiterhin vom Netzausbau abhängt.

DBS und Citi haben am Wochenende eine US-Dollar-Zahlung zwischen Singapur und den USA über tokenisierte Einlagen auf Swifts Digital Ledger abgewickelt. Die Transaktion wurde am 5. September von DBS und dem New Yorker Büro von Citi verarbeitet und dauerte nur Minuten, verglichen mit bis zu zwei Werktagen bei einer herkömmlichen grenzüberschreitenden Überweisung.

Die Zahlung zeigt, wie tokenisierte Einlagen Zeitzonen- und Wochenendbeschränkungen für Unternehmen lösen können, die über Märkte hinweg tätig sind. Zu den anfänglichen Anwendungsfällen gehören E-Commerce- und digitale Dienstleistungsunternehmen, die institutionelle Gelder außerhalb der üblichen Bankzeiten bewegen müssen.

Warum es wichtig ist

Die Transaktion markiert einen Wandel von der Erprobung tokenisierten Geldes hin zum kontrollierten Produktiveinsatz auf gemeinsamer Finanzinfrastruktur. Swifts Digital Ledger bietet DBS und Citi eine gemeinsame Umgebung zur Koordinierung von Überweisungen, während tokenisierte Einlagen Forderungen auf reguliertes Bankgeld darstellen und nicht eine neue Krypto-Anlage.

Für institutionelle Kunden ist die wichtige Veränderung operativer statt spekulativer Natur. Eine Zahlung, die am Wochenende binnen Minuten abgerechnet wird, könnte ein kontinuierlicheres Treasury-Management, eine flexiblere Zahlungsplanung und Liquiditätsverteilung über Rechtsräume hinweg ermöglichen.

Auswirkungen auf den Markt

Citi war im Juli einem Swift-Pilotprojekt für grenzüberschreitende 24/7-Zahlungen mit tokenisierten Einlagen beigetreten. Die Bank ist zudem an einer Gruppe großer US-Banken beteiligt, die über The Clearing House ein Netzwerk für tokenisierte Einlagen planen, mit angestrebtem Start in der ersten Jahreshälfte 2027.

DBS hat seine eigene Blockchain-Infrastruktur durch die im Jahr 2024 erfolgte Einführung einer Banking-Suite ausgebaut, die DBS Treasury Tokens für das Liquiditätsmanagement umfasst. Die Wochenendüberweisung stärkt das institutionelle Argument für tokenisierte Einlagen, wobei die breitere Wirkung von Akzeptanz, Betriebsregeln und Interoperabilität zwischen den teilnehmenden Banken abhängen wird.

Häufig gestellte Fragen

  1. Was haben DBS und Citi mit tokenisierten Einlagen demonstriert?

    Sie haben am Wochenende eine US-Dollar-Zahlung zwischen Singapur und den USA über tokenisierte Einlagen auf Swifts Digital Ledger abgewickelt.

  2. Wie lange dauerte die Zahlung mit tokenisierten Einlagen?

    Die Transaktion dauerte nur Minuten. DBS verglich das mit bis zu zwei Werktagen bei einer herkömmlichen grenzüberschreitenden Zahlung.

  3. Warum sind US-Dollar-Zahlungen am Wochenende für Institutionen wichtig?

    Sie können Zeitzonen- und Bankzeitenverzögerungen für Unternehmen reduzieren, die Gelder über Rechtsräume hinweg bewegen müssen, einschließlich E-Commerce- und digitaler Dienstleistungsunternehmen.

  4. Sind tokenisierte Einlagen dasselbe wie Kryptowährungen?

    Nein. Tokenisierte Einlagen stellen Forderungen auf reguliertes Bankgeld dar, während die Zahlungsinfrastruktur Distributed-Ledger-Technologie zur Koordinierung von Überweisungen nutzt.

  5. Welche weiteren Projekte zu tokenisierten Einlagen verfolgen die Banken?

    Citi ist einem Swift-24/7-Zahlungspiloten beigetreten und Teil einer Gruppe, die über The Clearing House ein Netzwerk für tokenisierte Einlagen mit geplantem Start im ersten Halbjahr 2027 aufbaut.

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