Die Supply-in-Profit-Kennzahl von Bitcoin ist unter ihr Gegenstück Supply-in-Loss gefallen – eine Konfiguration, die laut dem YouTube-Kanal Into the Cryptoverse jeden bisherigen BTC-Marktzyklusboden markiert hat. Der Chart verfolgt den Anteil des zirkulierenden BTC, der im Gewinn liegt, im Vergleich zum Anteil im Verlust. In jedem bisherigen Zyklus ging der Kreuzung der finale Boden um rund ein bis vier Monate voraus – September 2011 in den späten Herbst 2011, September 2014 in den Januar 2015, November 2018 in den Dezember 2018 sowie die erste Kreuzung 2022 im Juni mit dem Tief im November.
Warum es relevant ist
Die Kreuzung ist relevant, weil sie im Daily-Timeframe jeden Zyklusboden vorweggenommen hat – unabhängig davon, welche makroökonomische Erzählung gerade dominiert. Into the Cryptoverse argumentiert, dass die Kennzahl genau jenen Lärm herausfiltert – Fed-Politik, ETF-Flows, Halving-Geraune –, der diskretionäre Einschätzungen typischerweise aus der Spur bringt. Da BTC aktuell bei rund 51 % Supply in Profit liegt gegenüber früheren Zyklusgipfeln von 54 %, 55 %, 60 % und 64 %, deutet die historische Obergrenze der Kennzahl in der Verlustphase auf begrenzten Abwärtsspielraum bei der Tiefe eines Drawdowns hin, selbst wenn das Timing abweicht.
Marktauswirkung
Der Framing enthält eine explizite DCA-Empfehlung: Einen Dollar-Cost-Averaging-Rhythmus nach dem Juni-Tief zu starten und einen möglichen Q4-Drawdown auszusitzen, hat historisch mehrjährigen Aufwärtsphasen vorausgegangen. Kanal-Host Benjamin Cowen erklärte, er habe genau dieses Playbook im Sommer 2018 und im Sommer 2022 selbst gefahren – beide Male wurden zwischenzeitliche Korrekturen im Nachhinein bedeutungslos. Für die Positionierung folgt daraus: Ein bestätigter Boden innerhalb des Ein-bis-vier-Monats-Fensters – also etwa jetzt bis Oktober – wäre der überzeugendste zyklische Einstieg des Vierjahreszyklus, wobei 2027 und 2028 bei gleichbleibendem Rhythmus das nächste Bein bilden dürften.
Häufig gestellte Fragen
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Was ist die Bitcoin-Supply-in-Profit-Kreuzung?
Es ist der Moment, in dem der prozentuale Anteil des zirkulierenden BTC im Gewinn unter den Anteil im Verlust fällt. Into the Cryptoverse hebt sie als wiederkehrendes zyklisches Signal hervor, das jeden bisherigen BTC-Marktbottom um ein bis vier Monate vorausgegangen ist.
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Wie zuverlässig war die Kreuzung beim Markieren früherer BTC-Zyklusböden?
Der Kanal nennt vier klare Präzedenzfälle: Die Linien kreuzten sich im September 2011 mit dem Boden Ende 2011, im September 2014 mit dem Januar 2015, im November 2018 mit dem Dezember 2018 und im Juni 2022 mit dem Tief im November 2022. Die Verzögerung zwischen Kreuzung und Boden lag jeweils zwischen etwa einem und…
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Wie viel Prozent des BTC-Angebots sind derzeit im Gewinn?
Laut dem Video befinden sich derzeit rund 51 % des zirkulierenden Bitcoin-Angebots im Gewinn. Die früheren Gipfel in der Verlustphase erreichten in den Zyklen 2011, 2014, 2018 und 2022 jeweils 54 %, 55 %, 60 % und 64 %.
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Welche Strategie empfiehlt Into the Cryptoverse bei der Kreuzung?
Host Benjamin Cowen empfiehlt, nach dem Juni-Tief einen DCA-Rhythmus zu starten und zu akzeptieren, dass Q4 einen weiteren Drawdown bringen kann. Er verweist auf seine eigenen Käufe im Sommer 2018 und 2022 als Beispiele, in denen die zwischenzeitlichen Korrekturen durch den anschließenden mehrjährigen Aufwärtstrend…
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Wann erwartet Into the Cryptoverse das nächste Bein des BTC-Bullenmarktes?
Hält der Vierjahreszyklus-Rhythmus an, erwartet der Kanal, dass sich das nächste große Bein – nach einem bestätigten Boden innerhalb des Ein-bis-vier-Monats-Fensters ab der aktuellen Kreuzung – über 2027 und 2028 entfaltet.