El Salvadors Strategische Bitcoin-Reserve ist im vergangenen Jahr um rund 1.540 BTC gewachsen, von etwa 6.224 BTC Ende Juni 2025 auf mehr als 7.764 BTC im offiziellen Tracker der Regierung. Die neueste Überprüfung des Kreditprogramms durch den IWF erklärt, dass keine dieser Ansammlungen aus öffentlichen Mitteln finanziert wurde. Die Bewertung des Fonds, die auf von El Salvador vorgelegten Dokumenten basierte, kam zu dem Schluss, dass die seit der vorherigen Überprüfung hinzugefügten BTC "private Spenden widerspiegelten" und keine öffentlichen Mittel verwendet wurden, wobei keine weitere Ansammlung über das hinaus erwartet wird, was diese Beiträge dokumentierten.
Warum es zählt
Dies ist mehr als eine buchhalterische Randnotiz. Es ist das erste Mal, dass der IWF die Schlagzeile von Bukeles Bitcoin-Strategie direkt widersprochen hat: das tägliche Framing von "ein BTC pro Tag", das seit Jahren vom National Bitcoin Office verbreitet wird. Der Fonds wiederholte außerdem, dass frühere Veränderungen in der Reserve nicht unbedingt neue Käufe dargestellt hatten, und verwies stattdessen auf Transfers zwischen staatlich kontrollierten Wallets und BTC-denominierte Einlagen, die über die Chivo-E-Wallet geleitet wurden. Die salvadorianische Regierung hat ihrerseits ihre Beteiligung an Chivo "weitgehend abgewickelt" und die Mehrheitsbeteiligung an einen privaten Betreiber übertragen, während sie eine Minderheitsbeteiligung und die Verwahrungsverantwortung für Kundengelder behält.
Marktauswirkungen
Der Streit sitzt nun auf dem offenen Hauptbuch, das El Salvador selbst veröffentlicht hat. Nach der Überarbeitung seiner Tresorstruktur im letzten Jahr verteilt das Land seine BTC über mehrere Adressen und hält sie öffentlich sichtbar, eine Entscheidung für Sicherheit und Quantenresistenz, die es Beobachtern auch ermöglicht, den Saldo zu überprüfen. Die Struktur unterscheidet jedoch nicht zwischen BTC, die mit öffentlichen Mitteln gekauft wurden, und Spenden oder Wallet-Transfers, und diese Intransparenz verleiht der Meinungsverschiedenheit ihre Schärfe. Für Investoren ist die Aussage gemischt: El Salvador besitzt eindeutig wesentlich mehr Bitcoin als vor einem Jahr, aber die Erzählung vom souveränen Käufer, die dieses Framing stützte, trägt nun einen Sternchenhinweis an der Quelle. Die marktrelevante Frage ist, ob der tägliche Kaufrhythmus immer noch die staatlich finanzierte Ansammlung beschreibt oder einfach das Tempo, mit dem BTC aus irgendeiner Quelle in die Reserve fließt.
Häufig gestellte Fragen
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Um wie viel ist El Salvadors Reserve gewachsen?
El Salvadors Strategische Bitcoin-Reserve ist seit Ende Juni 2025 um rund 1.540 BTC gewachsen, wodurch der Saldo im offiziellen Tracker von etwa 6.224 BTC auf mehr als 7.764 BTC stieg.
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Hat der IWF gesagt, dass die Regierung von El Salvador das neue Bitcoin bezahlt hat?
Nein. Die neueste Überprüfung des IWF erklärte, dass die von El Salvador vorgelegten Dokumente zeigten, dass die seit der vorherigen Überprüfung angesammelten BTC "private Spenden widerspiegelten" und keine öffentlichen Mittel verwendet wurden.
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Was sagt der IWF zu früheren Veränderungen von El Salvadors Reserve?
Der IWF bekräftigte, dass frühere Veränderungen nicht unbedingt neue Käufe dargestellt hatten. Diese Bewegungen spiegelten Transfers zwischen staatlich kontrollierten Wallets und BTC-denominierte Einlagen wider, die über die Chivo-E-Wallet gehalten wurden.
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Was ist die "ein BTC pro Tag"-Politik?
Es ist die seit Langem bestehende öffentliche Botschaft des National Bitcoin Office, dass El Salvador jeden Tag einen Bitcoin kauft. Die neueste Bewertung des IWF stellt nun in Frage, ob dieses Tempo staatlich finanzierte Käufe oder die Rate beschreibt, mit der BTC aus einer beliebigen Quelle in die Reserve gelangt.
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Hat El Salvador die Art und Weise geändert, wie es seine Bitcoin-Reserve lagert?
Ja. Letztes Jahr hat das Land seinen Tresor aus Sicherheits- und Quantenresistenzgründen auf mehrere Adressen aufgeteilt. Die neue Struktur hält die Adressen zur Überprüfung öffentlich sichtbar, unterscheidet jedoch nicht zwischen BTC, die mit öffentlichen Mitteln gekauft wurden, und Spenden oder Wallet-Transfers.