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Visa schließt Schlupfloch für Memecoin-Prämien

Die Änderung würde gewöhnliche Kartenpunkte und Cashback für diese Käufe beenden und sie den regulären Regeln von Visa für Kryptotransaktionen unterwerfen.

Visa will verhindern, dass Krypto-Zahlungsabwickler Memecoin-Käufe als digitale Medien einstufen. Dieses Schlupfloch ermöglichte es Nutzern, Token mit Kreditkarten zu kaufen und dabei gewöhnliche Punkte oder Cashback zu sammeln. Die Änderung folgt auf die Prüfung des Checkout-Dienstes von Crossmint, der Memecoin-Käufe auf Fomo und Robinhood Wallet ermöglicht. Visa hat den Abwicklern eine Übergangsfrist eingeräumt, die voraussichtlich nächste Woche endet.

Warum das wichtig ist

Die Käufe wurden unter dem Händlerkategoriecode 5815 abgewickelt, der normalerweise für digitale Medien wie gestreamte Filme oder Hörbücher verwendet wird. Außerdem fehlten den Transaktionen spezielle Kennzeichnungen, die auf den Einsatz von Krypto-Assets hinwiesen. Nach Ablauf der Übergangsfrist müssen die Abwickler die Käufe als gewöhnliche Kryptowährungstransaktionen einstufen, für die Visas Beschränkungen gelten.

Crossmint erklärte, die Einstufung als digitale Medien sei angemessen, weil einige Memecoins nach den Leitlinien der SEC wie Sammelobjekte behandelt werden könnten. Zahlungsexperten sagten gegenüber The Block, dass Einschätzungen zum Wertpapierrecht normalerweise nicht über die Einstufung in Kartennetzwerken entscheiden. Crossmint entfernte außerdem GENIUS und DEGEN aus seinem Apple-Pay-Checkout, nachdem Fragen aufgekommen waren, ob die Token den eigenen Memecoin-Leitlinien entsprechen.

Auswirkungen auf den Markt

Für Nutzer besteht die unmittelbare Folge im Verlust gewöhnlicher Kartenprämien bei berechtigten Memecoin-Käufen sowie möglicherweise in einem eingeschränkteren Zugang über an Visa angebundene Zahlungswege. Für Abwickler bringt die Änderung zusätzliche Compliance-Anforderungen mit sich und könnte es weniger bequem machen, spekulative Token-Käufe per Karte zu finanzieren.

Chase hatte bereits erklärt, die Einstufung für unangemessen zu halten, und den Fall an Visa verwiesen. Das Büro der New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James erklärte, es prüfe das Produkt von Crossmint. Mastercard hat bislang nicht öffentlich mitgeteilt, ob das Unternehmen ähnliche Anweisungen erlassen hat. Damit stehen Zahlungsabwickler in beiden Netzwerken vor einer klareren Compliance-Grenze bei Kryptokäufen.

Verwandte Tokens
$GENIUS $DEGEN

Häufig gestellte Fragen

  1. Welches Schlupfloch will Visa schließen?

    Visa will verhindern, dass Abwickler Memecoin-Käufe als digitale Medien einstufen. Dadurch konnten Nutzer bei den Käufen gewöhnliche Kreditkartenpunkte oder Cashback sammeln.

  2. Welcher Händlerkategoriecode wurde für die Käufe verwendet?

    Die Transaktionen nutzten MCC 5815, eine Kategorie, die normalerweise für digitale Medien wie gestreamte Filme oder Hörbücher vorgesehen ist. Außerdem fehlten Kennzeichnungen, die sie als Kryptotransaktionen auswiesen.

  3. Wann endet die Übergangsfrist von Visa voraussichtlich?

    Visa hat Zahlungsabwicklern eine Übergangsfrist eingeräumt, die voraussichtlich nächste Woche endet. Danach müssen die Käufe als gewöhnliche Kryptowährungstransaktionen eingestuft werden und Visas Beschränkungen unterliegen.

  4. Welche Unternehmen und Apps stehen mit dem Fall in Verbindung?

    Crossmint betrieb den Checkout-Dienst für Memecoin-Käufe auf Fomo und Robinhood Wallet. Auch Checkout.com wurde als der an der Einstufung beteiligte Zahlungsabwickler genannt.

  5. Was geschah mit GENIUS und DEGEN?

    GENIUS und DEGEN wurden über Crossmints Apple-Pay-Checkout nicht mehr angeboten, nachdem Fragen aufgekommen waren, ob sie den Einstufungsleitlinien des Unternehmens für Memecoins entsprechen.

Quellenangabe
Aggregiert von TheBlock · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 23h
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