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Ether.fi bringt tokenisierte Aktien und Aave-Kredite

Die Integration bündelt tokenisierte Aktien, Kreditaufnahme zu DeFi-Konditionen um ~4% und 3% Cashback beim Bezahlen in einer einzigen Self-Custody-App. Das ist die bisher deutlichste „Keine Bank"-Positionierung eines großen Restaking-Protokolls.

Ether.fi hat am Donnerstag eine erweiterte Version seiner nicht-verwahrenden „Neobank" vorgestellt. Sie bündelt tokenisierte Aktien und Metalle, Aave-gestützte Portfolio-Kredite, erweiterte globale Fiat-Zahlungen und programmatische $ETHFI-Rückkäufe in einer einzigen App. Das „Summer"-Release erlaubt Nutzern, tokenisierte Aktien über xStocks zu kaufen, sie in Self-Custody-Vaults mit Social Recovery zu verwahren und gegen ihre Portfolios zu aktuellen DeFi-Konditionen nahe 4% Kredite aufzunehmen, um Ausgaben mit der ether.fi Cash Card oder andere Überweisungen zu finanzieren. Das Protokoll verzeichnet nach Angaben von CEO Mike Silagadze gegenüber The Block bereits rund 500.000 Nutzer und 150.000 ausgegebene Karten.

Warum es wichtig ist

Ether.fi positioniert die App als „weniger krypto-lastige" Alternative zu klassischen Banken. Silagadze beschreibt das Ziel so, ein herkömmliches Bankkonto für die meisten Nutzer zu ersetzen. Das Release trifft auf eine Welle ähnlicher Schritte von Binance, Coinbase, Kraken und OKX, die alle damit begonnen haben, tokenisierte Aktien und bankenähnliche Funktionen in ihre Handels-Apps zu integrieren, um den Status einer Finanz-Super-App zu erreichen. Die Bündelung von ertragbringenden Sicherheiten, Kreditaufnahme zu Aave-Konditionen und 3% Cashback beim Bezahlen auf einer einzigen Self-Custody-Oberfläche ist die bisher deutlichste „Keine Bank"-Positionierung eines großen Restaking-Protokolls.

Auswirkungen auf den Markt

Die Integration leitet Kredite über einen neuen, auf Optimism basierenden Aave-Markt, ein Wechsel weg vom bisher genutzten Scroll L2. Hinzu kommen On- und Off-Ramps für mehr als 30 Währungen und Zahlungsmethoden, darunter Apple Pay und Cash App. Ether.fi hat sein Kapital inzwischen schrittweise anderswo eingesetzt: Das Protokoll hat sein weETH-Exposure auf EigenLayer kürzlich zugunsten von Symbiotic-Rails aufgegeben und im Rahmen eines Drei-Jahres-Deals 3 Milliarden Dollar in ETH als „Validator-Liquidität" an ETHGas gebunden. Der Handel mit tokenisierten Aktien bleibt in den USA und bestimmten anderen Märkten eingeschränkt. Dort weichen Nutzer auf Staking und Fiat-Ramps aus.

Verwandte Tokens
$ETHFI $ETH $AAVE

Häufig gestellte Fragen

  1. Was hat Ether.fi mit dem „Summer"-Release auf den Weg gebracht?

    Ether.fi hat eine erweiterte Neobank-App eingeführt, die tokenisierte Aktien und Metalle, Aave-gestützte Portfolio-Kredite, erweiterte globale Fiat-Zahlungen und programmatische ETHFI-Rückkäufe in einer einzigen Self-Custody-Oberfläche vereint.

  2. Wie viel können Nutzer über die neue Aave-Integration aufnehmen?

    Nutzer können über einen neuen, auf Optimism basierenden Aave-Markt zu aktuellen DeFi-Konditionen von rund 4% gegen ihr Portfolio Kredite aufnehmen, die die ether.fi Cash Card und andere Überweisungen finanzieren.

  3. Wie viele Nutzer und Karten hat Ether.fi bereits?

    Ether.fi zählt nach Angaben von CEO Mike Silagadze rund 500.000 Nutzer und etwa 150.000 ausgegebene Karten.

  4. Wo können Nutzer auf der Plattform tokenisierte Aktien handeln?

    Nutzer können tokenisierte Aktien und Rohstoffe über xStocks kaufen, allerdings ist der Handel mit tokenisierten Aktien in den USA und bestimmten anderen Märkten weiterhin nicht verfügbar.

  5. Welche weiteren Schritte hat Ether.fi kürzlich unternommen?

    Ether.fi hat kürzlich sein weETH-Restaking-Exposure auf EigenLayer zugunsten von Symbiotic-Rails aufgegeben und im Rahmen eines Drei-Jahres-Deals 3 Milliarden Dollar in ETH als Validator-Liquidität an ETHGas gebunden.

Quellenangabe
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