Am 23. April verabschiedete die Europäische Union ihr zwanzigstes Sanktionspaket gegen Russland, das weiter geht als jede vorherige Runde – es zielt nicht nur auf benannte Börsen ab, sondern auf die gesamte Dienstleistungsschicht, die die mit Russland verbundenen Krypto-Abwicklungen aufrechterhält. Das Paket umfasst 120 Entitäten, darunter russische Krypto-Asset-Dienstleister, dezentrale Handelsplattformen, die zur Umgehung von Beschränkungen genutzt werden, rubelgestützte Token, Zahlungsagenten und die Unterstützungsinfrastruktur für den digitalen Rubel.
Frühere Runden konzentrierten sich auf einzelne Betreiber wie Garantex. Diesmal geht Brüssel tiefer in die Struktur. TRM Labs verknüpft den Wandel mit der Migration von Garantex zu Grinex über die A7A5-Brücke, während Chainalysis das Paket als gezielt auf Kategorien von Umgehungsinfrastrukturen beschreibt, anstatt auf einzelne benannte Entitäten – eine bedeutende Eskalation in der Durchsetzungsphilosophie.
Die praktische Compliance-Belastung ist nun erheblich: Plattformen müssen bewerten…