Mark Connors, ehemaliger globaler Leiter des Portfoliomanagements bei Credit Suisse und aktueller CIO bei Risk Dimensions, sagt, dass Bitcoin gerade seine längste Underperformance gegenüber dem S&P 500 beendet hat — eine 142-tägige Phase, die Anfang Mai endete. Seine Prognose: Die Konsolidierungsphase ist vorbei und die Outperformance hat begonnen.
Connors stützt die makroökonomische These auf drei strukturelle Kräfte — anhaltende Inflation, strukturell hohe Ölpreise und ein länger anhaltendes Zinsumfeld — die seiner Meinung nach leise die Argumentation für sowohl Aktien als auch festverzinsliche Anlagen untergraben. Anleihen, traditionell der defensive Anker, stehen unter dem stärksten Druck. "Bitcoin, wie immer, bekommt zuerst die Schläge, aber dann kommt es immer als erstes wieder heraus," sagte er.
Er zieht einen direkten Vergleich zu 2020: Gold führte früh, dann stieg Bitcoin.