Händler sehen nur eine 58-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass die Federal Reserve ihren Leitzins am 16. September um 25 Basispunkte anhebt, so das CME FedWatch Tool. Diese Preisbildung ist im Wesentlichen unverändert gegenüber vor einer Woche, lange bevor der starke Arbeitsmarktbericht am Freitag veröffentlicht wurde. Bitcoin fiel und die Zweijahrestendenz stieg nach den Daten, aber die impliziten Wahrscheinlichkeiten einer Zinserhöhung bewegten sich kaum, sodass die oberflächliche Marktreaktion im Vergleich zur stabileren Futures-Kurve überzogen wirkt.
Warum es wichtig ist
Das Argument für eine Fed-Zinserhöhung Ende dieses Monats hat seit dem hervorragenden Arbeitsmarktbericht am Freitag an Zuspruch gewonnen, wobei Social Media und die Analystengemeinschaft zunehmend hawkish eingestellt sind. Der Futures-Markt erzählt eine andere Geschichte. Die implizite Wahrscheinlichkeit von 58% für eine Anhebung auf eine Spanne von 3,75%–4% spiegelt das Niveau unmittelbar nach der hawkishen Jackson-Hole-Rede von Fed-Gouverneur Kevin Warsh wider, was darauf hindeutet, dass sich die tatsächliche Positionierung kaum in eine Richtung bewegt hat. Diejenigen mit echtem Geld im Spiel halten standhaft, auch wenn die Rhetorik über Zinserhöhungen sich zuspitzt.
Auswirkungen auf den Markt
Die Diskrepanz zwischen der Preisbewegung am Freitag und den stabilen impliziten Wahrscheinlichkeiten macht die Inflationsdaten vom 11. September zum eigentlichen Swing-Faktor für die Zinserwartungen. Ein weicherer CPI-Datenpunkt könnte eine September-Zinserhöhung komplett vom Tisch fegen, während ein heißer Wert endlich dafür sorgen würde, dass sich die FedWatch-Wahrscheinlichkeiten vom 58%-Niveau bewegen. Der Rückgang von Bitcoin und der Sprung der Zweijahrestendenz lesen sich eher als sentimentgetrieben als futuresgetrieben, weshalb die Volatilität im Nachhinein überzogen wirkt. Die Fed-Zinsentscheidung fällt am 16. September.
Häufig gestellte Fragen
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Was zeigte der Arbeitsmarktbericht vom Freitag und wie beeinflusste er die Zinserwartungen?
Der Bericht war stark, aber Händler preisen laut dem CME FedWatch Tool weiterhin nur eine 58-prozentige Wahrscheinlichkeit einer Fed-Zinserhöhung um 25 Bp. am 16. September ein. Das ist im Wesentlichen unverändert gegenüber vor einer Woche, lange bevor die Daten veröffentlicht wurden.
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Warum fiel Bitcoin und stiegen die Treasury-Renditen, wenn sich die Zinserhöhungswahrscheinlichkeiten kaum bewegten?
Bitcoin fiel und die Zweijahrestendenz stieg nach den Daten, aber die implizierten Wahrscheinlichkeiten einer Zinserhöhung verschoben sich kaum. Die Volatilität wirkt im Vergleich zur stabileren Futures-Kurve überzogen, was darauf hindeutet, dass die Bewegung eher sentimentgetrieben als futuresgetrieben war.
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Wie vergleicht sich die 58-prozentige Wahrscheinlichkeit mit den Erwartungen vor dem Arbeitsmarktbericht?
Die implizierte Wahrscheinlichkeit von 58% für eine Anhebung auf eine Spanne von 3,75%–4% spiegelt das Niveau unmittelbar nach der hawkishen Jackson-Hole-Rede von Fed-Gouverneur Kevin Warsh vor der Datenveröffentlichung am Freitag.
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Was ist der nächste große Auslöser für die Fed-Zinserhöhungserwartungen?
Der Inflationsbericht vom 11. September ist der nächste Swing-Faktor. Ein weicherer CPI-Wert könnte eine September-Zinserhöhung komplett vom Tisch fegen, während ein heißer Wert die FedWatch-Wahrscheinlichkeiten endlich vom 58%-Niveau bewegen würde.
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Wann ist die nächste Zinsentscheidung der Federal Reserve?
Die nächste Zinsentscheidung der Fed ist für den 16. September angesetzt, wobei Händler derzeit eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte auf eine Zielspanne von 3,75%–4% mit einer Wahrscheinlichkeit von 58% einpreisen.