FinCEN hat seinen Vorschlag aus dem Jahr 2020 zurückgezogen, der Melde- und Aufzeichnungspflichten für bestimmte Transaktionen mit nicht verwahrten Krypto-Wallets vorsah. Die Behörde erklärte, sie werde keine weiteren Maßnahmen ergreifen. Der Vorschlag hätte Banken und Geldtransferdienstleister verpflichtet, erfasste Transaktionen über 10.000 US-Dollar zu melden und die Identität ihrer Kunden zu überprüfen. Aufzeichnungen wären für Transaktionen über 3.000 US-Dollar erforderlich gewesen.
Warum das wichtig ist
Mit dem Rückzug entfallen geplante Pflichten, die Meldevorschriften für Finanzinstitute auf bestimmte Transaktionen mit Kryptowerten in Eigenverwahrung ausgeweitet hätten. Das Finanzministerium erklärte, der Schritt stehe im Einklang mit dem Bestreben der Trump-Regierung, die Regulierung digitaler Vermögenswerte zweckmäßig auszugestalten.
Auswirkungen auf den Markt
Die Entscheidung ist eine regulatorische Entlastung für Institutionen und Nutzer, die von dem Vorschlag hätten betroffen sein können. Sie schafft jedoch keine neuen Regeln für nicht verwahrte Wallets. Der Kurswechsel signalisiert eine Änderung im US-Ansatz zur Aufsicht über digitale Vermögenswerte. Welche Regeln künftig gelten, bleibt für Eigenverwahrung und finanzielle Privatsphäre entscheidend.
Häufig gestellte Fragen
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Was hat FinCEN zurückgezogen?
FinCEN zog seinen Vorschlag aus dem Jahr 2020 zu Melde- und Aufzeichnungspflichten für bestimmte Transaktionen mit nicht verwahrten Krypto-Wallets zurück.
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Welche Meldeschwelle sah der Vorschlag vor?
Banken und Geldtransferdienstleister hätten erfasste Transaktionen über 10.000 US-Dollar melden und die Identität ihrer Kunden überprüfen müssen.
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Für welche Transaktionen wären Aufzeichnungen erforderlich gewesen?
Der Vorschlag hätte Aufzeichnungen für erfasste Transaktionen über 3.000 US-Dollar verlangt.
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Schafft der Rückzug neue Regeln für nicht verwahrte Wallets?
Nein. FinCEN erklärte, keine weiteren Maßnahmen zu dem Vorschlag zu ergreifen. Der Rückzug schafft selbst keine neuen Regeln.
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Wie begründete das Finanzministerium die Entscheidung?
Das Finanzministerium erklärte, der Rückzug sei Teil des Bestrebens der Trump-Regierung, die Regulierung digitaler Vermögenswerte zweckmäßig auszugestalten.