Charles Hoskinson, Gründer von Cardano, erklärte den Teilnehmern des Consensus Miami, dass die Wahrscheinlichkeit über 50 % betrage, dass kommerzielle Quantensysteme, die in der Lage sind, die heutige digitale Sicherheit zu bedrohen, vor 2033 auftauchen könnten. Er rief die Krypto-Branche dazu auf, ihren kryptografischen Stack jetzt zu härten, statt später zu reagieren.
Warum es wichtig ist
Hoskinson fasste die Bedrohung als strukturell und nicht als spekulativ auf: Bestehende Public-Key-Verfahren bilden die Grundlage für Wallet-Signaturen, Transaktionsvalidierung und Konsenssicherheit in der gesamten Branche, und eine hinreichend leistungsfähige Quantenmaschine würde nicht nach Chain unterscheiden. Cardanos Antwort stützt sich seinen Worten zufolge auf gitterbasierte Kryptografie und eine geplante Integration der US-Post-Quanten-Standards FIPS 203–206 — eine Familie von NIST-zugelassenen Algorithmen, die Quantenangriffen widerstehen und gleichzeitig auf bestehender Hardware einsetzbar bleiben sollen.
Auswirkungen auf den Markt
Der Zeitrahmen ist kurz genug, dass Protokolle, die bei hochwertigen Schlüsseln weiterhin auf klassische Signaturen setzen, nur ein schmales Migrationsfenster haben. Cardanos vorausschauende Haltung macht die Plattform zu einem der ersten großen Projekte, die sich öffentlich auf Gitterprimitive und einen namentlich genannten Bundesstandard festlegen — und bietet damit institutionellen und behördenorientierten Integrationen einen konkreten Bezugspunkt. Es ist zu erwarten, dass andere Chains mit eigenen Post-Quanten-Roadmaps nachziehen; die Standardisierungsarbeit des kommenden Jahres wird voraussichtlich prägen, welche Protokolle für regulierte Verwahrung, Abwicklung und Tokenisierungs-Infrastrukturen designiert werden.
Quelle: [Cardano Founder Charles Hoskinson Highlights Quantum Computing Risks And Potential Blockchain Network — Crowdfund Insider](https://www.crowdfundinsider.com/2026/05/278955-cardano-founder-charles-hoskinson-highlights-quantum-computing-risks-and-potential-blockchain-network-defenses/#webpage)
Häufig gestellte Fragen
-
Was sagte Charles Hoskinson über Quantencomputing und Krypto?
Auf dem Consensus Miami erklärte Hoskinson, die Wahrscheinlichkeit liege bei über 50 %, dass kommerzielle Quantensysteme, die die heutige digitale Sicherheit bedrohen können, vor 2033 auftauchen, und rief die Krypto-Branche auf, ihren kryptografischen Stack jetzt zu härten.
-
Wie bereitet sich Cardano auf Quantenbedrohungen vor?
Hoskinson sagte, Cardano treibe die Post-Quanten-Sicherheit auf Basis gitterbasierter Kryptografie voran und plane die Einbindung der US-Standards FIPS 203–206, um private Schlüssel, Transaktionssignaturen und die Konsenssicherheit zu stärken.
-
Was sind die Standards FIPS 203–206?
FIPS 203–206 sind vom NIST zugelassene Post-Quanten-Kryptografiestandards, die Angriffen künftiger Quantencomputer widerstehen und zugleich auf bestehender Hardware einsetzbar bleiben. Sie decken Verschlüsselung, Signaturen und Schlüsselkapselungs-Primitiven ab.
-
Warum ist gitterbasierte Kryptografie für die Post-Quanten-Sicherheit relevant?
Gitterbasierte Verfahren zählen zu den führenden Post-Quanten-Algorithmen, da ihre zugrunde liegenden mathematischen Probleme sowohl für klassische als auch für Quantencomputer als schwer lösbar gelten — anders als RSA- und Elliptische-Kurven-Signaturen.
-
Was bedeutet der Quanten-Zeitrahmen 2033 für Krypto?
Hoskinson verortete das Risiko vor 2033 — ein Zeitfenster, das so eng ist, dass Protokolle, die bei hochwertigen Schlüsseln weiterhin auf klassische Signaturen setzen, nur einen begrenzten Migrationspfad zu Post-Quanten-Primitiven haben.