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Krypto-Gesetz Clarity Act: Emmer sichert sich bipartisanen Rückhalt

Der Mehrheits-Whip im Repräsentantenhaus stellte Entwickler-Schutzklauseln als nachrangig gegenüber dem umfassenderen Marktstrukturgesetz dar, das im Senatsbankenausschuss bereits mit 15 zu 9 Stimmen vorangebracht wurde – und setzt darauf, dass der überparteiliche Schwung anhält.

Krypto-Gesetz Clarity Act: Emmer sichert sich bipartisanen Rückhalt
Krypto-Gesetz Clarity Act: Emmer sichert sich bipartisanen Rückhalt
Krypto-Gesetz Clarity Act: Emmer sichert sich bipartisanen Rückhalt
Krypto-Gesetz Clarity Act: Emmer sichert sich bipartisanen Rückhalt

Tom Emmer, Mehrheits-Whip im Repräsentantenhaus, wies Bedenken von Strafverfolgungsbehörden gegen die Krypto-Entwicklerschutzbestimmungen im Clarity Act als "red herring" zurück und erklärte gegenüber CoinDesks Policy Protocol, dass der umfassendere Marktstrukturgesetzentwurf in beiden Kammern weiterhin überparteilich getragen werde.

Emmer verwies auf die Abstimmung im Senatsbankenausschuss, die den Gesetzentwurf mit 15 zu 9 Stimmen vorangebracht hatte, als Beleg dafür, dass die Unterstützung über die Republikaner hinausreiche. Er bezeichnete CLARITY als die fünfte oder sechste Iteration einer von Repräsentantenhaus geführten Initiative, um klare Abgrenzungen zwischen digitalen Vermögenswerten zu schaffen, die als Wertpapiere, Rohstoffe oder Bargeldäquivalente reguliert werden – und sagte voraus, dass der Kongress das Gesetz letztlich auf den Schreibtisch von Präsident Trump befördern werde.

Der Streitpunkt ist die Bestimmung des Blockchain Regulatory Certainty Act (BRCA), die nicht-verwahrende Softwareentwickler von Geldtransmitter-Regeln ausnehmen würde. Strafverfolgungsgruppen haben gewarnt, die Formulierung könnte die Aufsicht über dezentrale Finanztools schwächen; Emmer hielt dagegen, dass Entwickler, die keine Kundengelder verwahren, nicht als Geldtransmitter behandelt werden sollten, und dass die uneinheitliche Behandlung von Bundesstaat zu Bundesstaat derzeit für in den USA ansässige Innovatoren Rechtsunsicherheit schaffe.

Warum es wichtig ist

Emmer nutzte den Auftritt, um Krypto-Politik als überparteiliches Terrain neu zu rahmen statt als parteipolitischen Kampf, und merkte an, dass "Republikaner und Demokraten sich in diesen Fragen einig sind", auch wenn die Verhandlungen im Senat stocken. Er argumentierte, einige Senatoren nutzten den Gesetzentwurf, um Zugeständnisse bei unrelated Themen herauszuholen – ein bekanntes Washingtoner Muster, das frühere Digital-Asset-Vorhaben ausgebremst habe. Seine Rahmung ist relevant, weil die BRCA-Ausnahme zum am heftigsten umstrittenen Teil des Pakets geworden ist: ohne sie enthält die Entwicklergemeinschaft ihre Unterstützung zurück; mit ihr intakt drohen Strafverfolgungsbehörden und einige Bundesstaaten-Aufsichtsbehörden, das Gesamtgesetz abzulehnen.

Marktauswirkungen

Für Krypto-Entwickler geht es praktisch um die Zuständigkeit: Heute kann sich ein nicht-verwahrender Entwickler in 50 verschiedenen Bundesstaaten-Regelwerken gleichzeitig mit Geldtransmitter-Lizenzanforderungen konfrontiert sehen.

Häufig gestellte Fragen

  1. Was ist der Blockchain Regulatory Certainty Act (BRCA)?

    BRCA ist eine Bestimmung innerhalb des umfassenderen Clarity Act, die nicht-verwahrende Softwareentwickler davor schützen soll, als Geldtransmitter eingestuft zu werden, da sie keine Kundengelder verwahren.

  2. Warum widersprechen Strafverfolgungsgruppen der BRCA-Bestimmung?

    Strafverfolgungsgruppen haben gewarnt, die Entwickler-Schutzklausel könnte die Aufsicht schwächen oder Ermittlungen im Bereich dezentraler Finanztools behindern – ein Einwand, den Tom Emmer öffentlich als "red herring" zurückwies.

  3. Was signalisierte die 15-9-Abstimmung des Senatsbankenausschusses zum Clarity Act?

    Die Abstimmung mit 15 zu 9 Stimmen für die Vorlage des Gesetzentwurfs zeigte, dass die Unterstützung weit über die Republikaner hinausreicht – Emmer führte dies als Beleg dafür an, dass das Gesetz trotz der Unsicherheiten in Washington weiterhin überparteilichen Rückhalt hat.

  4. Wie würde der Clarity Act die Aufsicht zwischen SEC und CFTC im Krypto-Bereich verändern?

    Emmer erklärte, der Gesetzentwurf solle klarere Abgrenzungen zwischen digitalen Vermögenswerten schaffen, die von der SEC als Wertpapiere reguliert werden, und solchen, die von der CFTC als Rohstoffe behandelt werden – und damit den Ansatz der vorherigen SEC beenden, Aufsicht per Durchsetzung zu betreiben.

  5. Was bedeutet der Clarity Act für in den USA tätige Krypto-Unternehmen?

    Emmer argumentierte, das Gesetz würde eine bundesweite Vorherrschaft gegenüber dem Flickwerk staatlicher Geldtransmitter-Regelungen schaffen und mehr Unternehmen ermutigen, innerhalb des US-Aufsichtsrahmens zu bauen und tätig zu sein, statt Aktivitäten ins Ausland zu verlagern.

Quellenangabe
Aggregiert von CoinDesk · Verifiziert · Zuletzt aktualisiert vor 46d
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